Als ob Baustellen und fehlende Parkplätze nicht schon genug wären, müssen sich Strandbesucher am Quartu-Abschnitt des Poetto-Strandes nun mit einem weiteren Problem herumschlagen. Während sie sich auf ihren Handtüchern sonnen, werden sie von einem widerlichen Geruch aus den Salzwiesen belästigt. Ein unerträglicher Gestank, der schon seit Tagen anhält, und die Strandbesucher sagen: „Ich halte es nicht mehr aus. So schlimm, dass er in der Hitze noch schlimmer wird. Der klassische Geruch von totem Fisch.“

Die Parkverwaltung von Molentargius erklärt die Situation: „Die gemeldeten Gerüche lassen sich auf einen vorübergehenden Rückgang des Wasserstands in einigen Bereichen des Feuchtgebiets zurückführen. Dieses Phänomen begünstigt in Verbindung mit hohen Temperaturen das Aufsteigen von Sedimenten und verstärkt die natürlichen Zersetzungsprozesse organischer Stoffe.“ Weiter heißt es: „In den letzten Monaten fiel eine elektrische Pumpe am Fluss Rollone aus, und die Wasserversorgung wurde vom Betreiber der Kläranlage aufgrund dringender Arbeiten unterbrochen. Die Situation hat sich jedoch inzwischen normalisiert, und die Gewässer füllen sich so schnell wieder, wie es die hohen Temperaturen zulassen.“

Jegliche Fehlfunktion dieser Geräte oder Unterbrechungen der Wasserversorgung durch die Aufbereitungsanlage beeinträchtigen daher das gesamte System. Im Sommer führen hohe Temperaturen zudem zu einer intensiven Wasserverdunstung, die in den heißesten Perioden bis zu einem Zentimeter pro Tag betragen kann. Dies stellt einen erheblichen Wasserverlust dar: Um die an einem Tag verdunstete Wassermenge zu ersetzen, benötigen die elektrischen Pumpen durchschnittlich drei Betriebstage. Aus diesem Grund laufen die Systeme kontinuierlich und die Wasserstände werden permanent überwacht.

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