Porto Torres Waterfront, ehemaliges Cementir- und Ferriera-Werk: Ausschreibungskommission ernannt
Die industrielle Umstrukturierung tritt in ihre entscheidende Phase einPer restare aggiornato entra nel nostro canale Whatsapp
Das vor einigen Jahren auf dem Gelände der ehemaligen petrochemischen Anlage begonnene Industriesanierungsprojekt tritt in eine entscheidende Phase der Neugestaltung des Industriehafens von Porto Torres ein. Das Industriekonsortium der Provinz Sassari hat die Vergabekommissionen für die beiden Ausschreibungsverfahren zum Abriss des ehemaligen Cementir-Geländes und zur Planung der Rückbauprojekte für das zehn Hektar große Industriegebiet am Hafen, zu dem auch die ehemalige Ferriera Sarda gehört, eingesetzt. Die Kommissionen haben mit der Auswertung der eingegangenen Vorschläge begonnen, was einen bedeutenden Fortschritt bei der Revitalisierung des Industriehafens von Porto Torres darstellt. Operativ liegt der Schwerpunkt auf der sorgfältigen Planung der vorbereitenden Abrissarbeiten. Für das ehemalige Cementir-Gelände umfasst das Projekt den Abriss der oberirdischen – bereits dekontaminierten – Gebäude und der zugehörigen Fundamente sowie die Durchführung der damit verbundenen Umweltmaßnahmen. Der Abriss des Gebäudes ist für Ende dieses Jahres geplant. Was die verbleibenden 10 Hektar Uferfläche betrifft, auf denen sich auch das historische ehemalige Ferriera-Sarda-Werk befindet, konzentriert sich die Ausschreibung mit einem Startpreis von über 763.000 € auf die heikle Planungsphase der Maßnahmen. Dieser Aspekt unterstreicht die Bedeutung einer äußerst präzisen ingenieurtechnischen Planung, die in aufeinanderfolgende vorbereitende Schritte gegliedert ist. Diese sind unerlässlich, um die Richtlinien und Betriebsabläufe festzulegen, die einen sicheren Abriss der Gebäude gewährleisten. „Die Einsetzung der Ausschreibungskommissionen ist ein technischer, aber keineswegs formaler Schritt“, erklärt Simona Fois, Präsidentin von CIPSS. „Sie bedeutet, dass wir konkrete Fortschritte machen und dem Zeitpunkt näherkommen, an dem die Baustellen Realität werden. Wir arbeiten entschlossen an beiden Fronten, um strategische, derzeit brachliegende Flächen wieder in den Besitz des Gebiets zu bringen und sie für neue Produktionsfunktionen und die Schaffung qualifizierter Arbeitsplätze vorzubereiten.“ Die beiden Projekte sind Teil der umfassenderen Strategie zur Umgestaltung des Industriegebiets Porto Torres, die im Rahmen des FSC-Kohäsionsabkommens 2021–2027 finanziert wird, und stellen zwei wichtige Schritte auf dem Weg des Konsortiums zur Revitalisierung der maritimen Wirtschaft und des Schiffbaus dar. Sie legen die infrastrukturellen und wirtschaftlichen Grundlagen für die Entwicklung dieses neuen Vermögenswerts.
