Ein Appell an die Institutionen, das Recht auf Arbeit konkret zu verwirklichen. Diesen Appell richtet Roberto Sanna, Vater zweier minderjähriger Kinder, an die Öffentlichkeit. Nach einer heiklen Kopfoperation ist er behindert und kann seinen Beruf als Maurer, den er 25 Jahre lang ausgeübt hatte, nicht mehr ausüben. In einem Brief an die zuständigen Behörden schildert Sanna mutig und würdevoll seinen schweren Weg der letzten Monate.

„Ich arbeite jeden Tag hart daran, meine Unabhängigkeit zurückzuerlangen und mein Leben wieder in geordnete Bahnen zu lenken. Es gibt Fortschritte, aber der Weg ist noch lang“, schreibt er. Der Mann erklärt, dass er alle gesetzlich vorgeschriebenen Schritte unternommen hat: von den Besuchen der medizinischen Kommissionen des INPS bis hin zur Registrierung in den geschützten Kategorien. Trotzdem habe er nach eigenen Angaben keine konkrete Unterstützung bei der Jobsuche erhalten.

Die Erwerbsunfähigkeitsrente, so sagt er, reiche nicht aus, um die täglichen Ausgaben der Familie zu decken, einschließlich medizinischer Versorgung, der Bedürfnisse der Kinder, sportlicher Aktivitäten und Ferienlager. „Ich bitte nicht um Privilegien oder Sozialleistungen. Ich möchte lediglich arbeiten können, in einem Beruf, der mit meiner Gesundheit vereinbar ist, um meine Unabhängigkeit zurückzuerlangen und meinen Kindern weiterhin ein würdevolles Leben zu ermöglichen“, betont er in dem Brief.

Aus diesem Grund appelliert er an die Institutionen, ein konkretes Gespräch zu initiieren, um eine seinen verbliebenen Fähigkeiten entsprechende Arbeitslösung zu finden. „Ich bin bereit, alles zu geben, wie ich es immer in meinem Leben getan habe. Ich brauche nur jemanden, der mir zuhört und mir hilft, aus einer schwierigen Situation eine echte Chance zu machen“, schließt er.

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