Porto Conte Ricerche, ein neues Hauptquartier in Sassari
Ziel ist es, die Kluft zwischen der Welt der Forschung und der Welt des Unternehmertums zu überbrücken.Per restare aggiornato entra nel nostro canale Whatsapp
Während der historische Hauptsitz in Tramariglio weiterhin das Herzstück der technologischen Infrastruktur von Porto Conte Ricerche bildet, unterstreicht die neu eröffnete Zweigstelle in Sassari (Via Predda Niedda 27) die Rolle des Unternehmens als Motor für die wirtschaftliche Entwicklung der Region. Heute Vormittag fand die offizielle Einweihung des neuen Standorts in Sassari im Beisein von Vertretern der Behörden und der Wirtschaft statt. Die Neueröffnung verdeutlicht das Bestreben des Unternehmens, die Kluft zwischen Grundlagenforschung und unternehmerischer Praxis zu überbrücken und gemeinsam mit den Unternehmen durch einen konsequent lokalen Ansatz zu wachsen.
Sardegna Ricerche, die mit ihrer Generaldirektorin Carmen Atzori bei der Einweihung anwesend war, investiert in den Ausbau und die Modernisierung ihrer Einrichtungen im Wissenschafts- und Technologiepark, zu dem Porto Conte Ricerche zusammen mit IMC in Oristano und CRS4 in Pula eine wichtige Niederlassung darstellt.
„Wir festigen unsere Rolle als Technologiebeschleuniger. Unsere Mission ist es, wissenschaftliche Erkenntnisse in marktfähigen und gesellschaftlichen Nutzen umzuwandeln. Wir bilden die Brücke zwischen Forschung und industrieller Produktion und arbeiten operativ autonom innerhalb der systemischen Vision von Sardegna Ricerche, unserem strategischen „Direktor“, der die wichtigsten regionalen Entwicklungspfade im Einklang mit den Richtlinien der RAS festlegt“, erklärte Gavino Sini, alleiniger Direktor von Porto Conte Ricerche.
Unternehmen, die mit der Agentur zusammenarbeiten, können so Produkt- und Prozessinnovationen testen, um sie ohne weitere und kostspielige Skalierungsanpassungen in ihren eigenen Werken implementieren zu können. Dadurch werden Risiken und die Markteinführungszeit reduziert.
Ein konkretes Beispiel für diese Mission findet sich im Brausektor. Dank einer hochmodernen Mikrobrauerei und, noch wichtiger, der einzigen experimentellen Mikromalzerei Sardiniens arbeitet die Organisation an der Schaffung einer Lieferkette für handwerklich gebrautes Bier, die der Herstellung eines sardischen Bieres so nahe wie möglich kommen soll. Das Ziel ist strategisch: Lokale Brauereien, die ihr Malz derzeit hauptsächlich von außerhalb der Insel beziehen, sollen Rohstoffe verwenden können, die lokal angebaut und verarbeitet werden. Dadurch erhalten ihre Produkte eine regionale Identität und eine beispiellose Rückverfolgbarkeit.
Ebenso wichtig ist das Engagement im Getreidesektor, wo eine mit modernster Technologie ausgestattete Industriebäckerei die großflächige Verwendung sardischer Mehle und Hartweizengrieß ermöglicht. Von Brot über traditionelle Desserts bis hin zu frischen und gefüllten Nudeln wie den berühmten Culurgiones und Seadas unterstützt Porto Conte Ricerche Unternehmen dabei, Qualität und handwerkliche Tradition auch bei industriellen Produktionsmengen zu bewahren.
Das Engagement der Organisation für Nachhaltigkeit zeigt sich am deutlichsten im Aquakultursektor. Mithilfe spezieller Futtermittelprüfeinrichtungen treibt sie die Forschung im Bereich zukunftsweisender Fischernährung voran. Ziel ist es, das Paradoxon der „Fischfütterung von Fischen“ zu überwinden, indem pflanzliche und alternative Proteine getestet werden, um die Umweltbelastung durch Aquakulturbetriebe zu reduzieren und eine wahrhaft zirkuläre blaue Wirtschaft zu fördern.
