Zwei weitere Jahre Bauzeit. „Sofern keine unvorhergesehenen Ereignisse eintreten“, so ARST-Geschäftsführer Carlo Poledrini. Der Bau der Stadtbahnlinie, die die Piazza Repubblica mit der Piazza Matteotti in Cagliari verbinden soll, bedeutet weitere Unannehmlichkeiten für die Einwohner Cagliaris, die bereits seit fünf Jahren mit Verkehrsproblemen zu kämpfen haben, die durch die Bauarbeiten zusätzlich verschärft werden. Das Ziel ist daher weiterhin in weiter Ferne.

ARST, der Eigentümer und Auftragnehmer des Projekts, verteidigt dieses weiterhin und betont, dass es sich um eine Investition handele, die die städtische Mobilität für Jahrzehnte verändern werde. Doch die Geduld der Anwohner wird durch die ständigen Verzögerungen auf die Probe gestellt.

Eines der deutlichsten Beispiele für die Schwierigkeiten des Projekts ist die Station San Saturnino, die sich zu einem Paradoxon entwickelt hat. Obwohl sie vor fast zwei Jahren fertiggestellt wurde, ist sie noch immer nicht in Betrieb. „Sie ist noch nicht betriebsbereit. Tatsächlich sind noch einige Arbeiten und Überprüfungen aufgrund von Sicherheitsbestimmungen erforderlich, die unerlässlich sind, damit die Straßenbahn während der Testphase fahren kann. Erst nach Abschluss dieser Arbeiten können die Funktionstests beginnen und die Ministerialkommission die Betriebsgenehmigung erteilen“, erklärt Poledrini.

Stefano Aneddas Drohnenvideo zeigt den aktuellen Stand der Bauarbeiten an den Baustellen zwischen Via Dante und Via Roma.

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