Poetto Müllcontainer: „Ich schäme mich, Sarde zu sein. Und sagt nicht, es gäbe hier keine Mülleimer.“
Ein morgendlicher Müllmüll in der Gegend von Cavalluccio: Matteo Leccas TiradeMüllhalde Poetto. Heute Morgen lag im Viertel Cavalluccio überall Müll aller Art herum. Teller, Plastikbehälter, Flaschen, Dosen und Papiermüll türmten sich.
Vor drei Tagen wurde Matteo Lecca, ein junger Social-Media-Content-Produzent, mit zahlreichen Fällen von Unhöflichkeit konfrontiert. Er war während seines Trainings an die Strandpromenade gegangen, um frische Luft zu schnappen. Er unterbrach sein Training, zückte sein Smartphone und meldete und prangerte die Geschehnisse um ihn herum an.
„Ich schäme mich, Sarde zu sein, wenn Sie so etwas tun“, beginnt er. Die Bilder sprechen für sich. Doch Lecca fährt fort und zitiert die klassische Ausrede – die ohnehin nichts rechtfertigt – über den Mangel an Müllbehältern: „Die Mülltonnen? Es gibt keine Mülltonnen?“, fragt er aufgeregt. „Hier sind sie“, sagt er. Und er zeigt auf viele von ihnen. Leer. Während ringsum die Müllhalde liegt.
Enrico Fresu