Er versuchte, sich vor den Augen der Polizei zu erhängen, doch die Soldaten brachen das Tor mit dem Dienstwagen als Rammbock auf und retteten ihm so das Leben.

In einer Stadt in der östlichen Provinz Cagliari konnte die Tragödie verhindert werden.

Ein Notruf (112) meldete die Suizidabsicht eines jungen Mannes. Streifenbeamte eilten zum Einsatzort. Von der Straße aus sahen sie den verzweifelten Mann auf einem Stuhl in einem Innenhof sitzen, wie er sich ein am Dach befestigtes Seil um den Hals band.

Beim Anblick der Soldaten trat er um sich und hing in der Luft. Die Entscheidung fiel blitzschnell. Das Tor war verriegelt, die Mauer zu hoch: Der Versuch, darüber zu klettern, hätte tödlich enden können. Also nutzten die Soldaten ihr Auto als Rammbock, überwanden die Barriere und konnten dem bereits bewusstlosen Mann Erste Hilfe leisten.

118 Rettungskräfte eilten zum Einsatzort, nachdem sie von der Einsatzleitung vorab alarmiert worden waren. Der junge Mann wurde umgehend ins Krankenhaus Santissima Trinità in Cagliari gebracht, wo er weiterhin stationär behandelt wird. Glücklicherweise besteht für ihn keine Lebensgefahr.

(Unioneonline/E.Fr.)

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