Oristano, Minderheitsantrag zum Markt: „Zuerst die Unterlagen im Plenum.“
Das Dokument fordert die „vollständige Übermittlung der Projektdokumente, vom Ausführungsprojekt über die Machbarkeitsstudien bis hin zum wirtschaftlich-finanziellen Rahmen“.Per restare aggiornato entra nel nostro canale Whatsapp
Transparenz zuerst, dann Entscheidungen. Das ist die Kernaussage des Antrags, der von den Stadträten Francesco Federico, Francesca Marchi, Carla Della Volpe, Speranza Perra, Massimiliano Daga, Maria Obinu, Umberto Marcoli und Giuseppe Obinu unterzeichnet wurde. Sie fordern eine klare Verabschiedung des Sanierungsprojekts für den Via-Mazzini-Markt im Stadtrat.
Das Dokument fordert die vollständige Einreichung der Projektunterlagen, vom Ausführungsplan über die Machbarkeitsstudien bis hin zum wirtschafts- und finanzwirtschaftlichen Rahmen, sowie einen detaillierten Bericht an die Kammer über den Verwaltungsprozess, insbesondere im Hinblick auf die Beziehungen zur Aufsichtsbehörde und die Deckung der verbleibenden Finanzierungslücken. Der Antrag verpflichtet Bürgermeister und Stadtrat außerdem, die Einbindung des Stadtrats in die weiteren Phasen sicherzustellen und neue Möglichkeiten für den öffentlichen Dialog mit Interessengruppen und Bürgern zu schaffen.
Diese Stellungnahme befasst sich mit einem brisanten Thema: Der Markt ist seit zehn Jahren geschlossen, und das Projekt, dessen Wert bei rund 6 Millionen Euro liegt (gegenüber 4 Millionen Euro verfügbaren Mitteln), ist weiterhin von Unsicherheiten – sowohl finanzieller als auch genehmigungstechnischer Art – geprägt. Dazu gehört die Möglichkeit, dass das Objekt anlässlich seines 70. Geburtstags unter Denkmalschutz gestellt wird, was die Einbindung der Denkmalschutzbehörde und die Einführung potenzieller Gestaltungsbeschränkungen zur Folge hätte.
Die Zweifel, die nach der öffentlichen Sitzung vor einer Woche aufkamen, bestehen jedoch weiterhin. Wie einige Stadträte der Minderheit anmerkten, gingen die vorgestellten Projektpläne nicht auf einige der in der Kommission diskutierten Optionen ein, darunter eine offene Struktur mit abnehmbarem Dach, die als möglicher Ausgleich zwischen gewerblicher Nutzung und städtischem Raum vorgeschlagen worden war.
