Der Verein Chenàbura Sardos Pro Israele hat ebenfalls den Angriff auf die Moschee in der Via del Collegio alla Marina in Cagliari verurteilt: Unbekannte setzten in der Nacht von Mittwoch auf Donnerstag die Tür des islamischen Gotteshauses in Brand, und die Anti-Terror-Einheit untersucht nun den Vorfall.

„Die Brandstiftung an einer Moschee ist eine feige, inakzeptable Tat und verstößt gegen jedes Prinzip des zivilen Zusammenlebens. Wir verurteilen dieses Verbrechen aufs Schärfste“, schrieb der in Cagliari ansässige pro-zionistische Verein.

Kein Gotteshaus darf jemals Ziel von Gewalt werden. Wir bekräftigen unmissverständlich einen unumstößlichen Grundsatz: Wir verurteilen jede Form von Gewalt ausnahmslos und ohne ideologische Rechtfertigung. Ob Gewalt gegen eine Moschee, eine Synagoge, eine Kirche, ein Kulturzentrum oder einen anderen Ort gerichtet ist – sie ist stets ein Angriff auf das friedliche Zusammenleben und die Rechtsstaatlichkeit.

„Die Religionsfreiheit“, so Sardos Pro Israel weiter, „ist eine wesentliche Säule unserer Demokratie und ein durch die italienische Verfassung garantiertes Recht. Sie erlaubt es jedem, seinen Glauben zu bekennen und auszuüben, sofern er die Gesetze der Republik uneingeschränkt achtet. Wer Gewalt gegen Gotteshäuser verübt, beleidigt nicht nur die unmittelbaren Opfer, sondern die gesamte Gesellschaft. Rassistische oder politische Gewalt lässt sich weder rechtfertigen noch in einen bestimmten Kontext einordnen : Sie muss uneingeschränkt verurteilt werden.“

(Unioneonline/E.Fr.)

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