Ihre Rücksichtslosigkeit wird sie teuer zu stehen kommen. Zwei Touristen, die gestern in der Absicht, Flamingos zu fotografieren, das Sperrgebiet der Salzwüste Molentargius an der Viale Colombo in Quartu betraten und im Schlamm versanken, müssen mit Geldstrafen rechnen. Diese rücksichtslose Handlung zwang die Feuerwehr zu einem Notfalleinsatz, unterstützt von der örtlichen Polizei und Krankenwagen. Dieser Einsatz hätte vermieden werden können, wenn die Beschränkungen beachtet worden wären. Die Forstbehörde wird nun Bußgelder verhängen.

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Wie die Parkverwaltung mitteilt, „warten wir lediglich auf den Bericht der örtlichen Polizei, bevor wir fortfahren“. Parkdirektorin Marianna Mossa erklärte außerdem: „Die Einhaltung der Beschränkungen ist auch für die öffentliche Sicherheit unerlässlich. Die Becken sind nicht zugänglich oder passierbar: Die Sedimentoberfläche mag stabil erscheinen, verbirgt aber extrem tückische Bedingungen, und die Gefahr des Einsinkens kann plötzlich auftreten.“

Die beiden Touristen, offenbar Römer, wateten trotz des beginnenden Einsinkens weiter durch die Salzwüste, bis ihnen der Schlamm bis zur Hüfte reichte und sie sich nicht mehr bewegen konnten. Daraufhin schlugen Passanten Alarm. Die Feuerwehr musste die umgestürzten Leitern wieder aufstellen, um die beiden zu erreichen. Nach ihrer Rettung kehrten sie selbstständig in ihr Hotel zurück.

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