Migranten im Hafen von Olbia gestrandet: Erste Einschiffungen, aber Dutzende noch immer an Land
Die Abreisen haben nach Überwindung bürokratischer Hürden begonnen. Viele warten jedoch weiterhin auf die Information über ihr Schicksal und sind auf humanitäre Unterstützung angewiesen.Per restare aggiornato entra nel nostro canale Whatsapp
Das Schicksal Dutzender Migranten, die seit Samstag vor dem Fährhafen von Olbia festsitzen, hängt von den Entscheidungen des Fährkapitäns ab.
Es handelt sich um Personen, die aus dem Aufnahmezentrum in Monastir verlegt wurden, denen aber aus rein bürokratischen Gründen am Samstagabend die Überfahrt mit der Fähre nach Civitavecchia-Livorno verweigert wurde.
Viele verbrachten ihre dritte Nacht außerhalb des Fährterminals von White Island. Einige Fährkapitäne beschlossen, Passagiere an Bord zu nehmen, die angaben, in verschiedene europäische Länder zu reisen.
Aus humanitärer Sicht ist die Lage katastrophal, da die Migranten keinerlei Unterstützung erhalten und am Samstag weder die Katastrophenschutzorganisationen von Olbia noch die Stadtverwaltung der Gallura-Stadt oder das Rote Kreuz benachrichtigt wurden.
Einige Migranten sind bereits abgefahren, während die anderen auf die Entscheidung der Fährkapitäne warten. Das Problem ist rein bürokratischer Natur und betrifft die Ausweispapiere der Migranten.
