Die Kriegsfahne des 151. Infanterieregiments der Sassari-Brigade wurde für ihren Einsatz im Rahmen der UNIFIL-Mission im Libanon im Zeitraum zwischen August 2024 und Februar 2025 mit der silbernen Tapferkeitsmedaille der Armee ausgezeichnet.

Die Auszeichnung wurde im Rahmen der Feierlichkeiten zum 165. Jahrestag der Gründung der italienischen Armee verliehen. Anwesend waren Verteidigungsminister Guido Crosetto, der Chef des Verteidigungsstabes, General Luciano Portolano, der Chef des Generalstabes des Heeres, Generalleutnant Carmine Masiello, und zahlreiche weitere zivile und militärische Würdenträger.

„Ich bin heute nicht nur hier, um ein Jubiläum zu feiern, sondern auch, um all jene zu ehren, die in Italien und im Ausland dienen, und all jene, die leider nicht mehr unter uns weilen. Meine Gedanken“, sagte Minister Crosetto in seiner Rede, „sind auch beim 6. April 2009, als L’Aquila und die umliegende Region von einer schrecklichen Tragödie heimgesucht wurden. Die Ausrichtung des Tages der Armee hier ist ein Zeichen des Respekts für eine Gemeinschaft, die es vermochte, Schmerz in Wiedergeburt zu verwandeln, sich wieder aufzurappeln und neu aufzubauen. Eine Gemeinschaft, die auf diesem Weg nie allein war: Sie hatte von Anfang an die Armee, die Streitkräfte und den Staat an ihrer Seite.“

Die Auszeichnung würdigt die Sassari-Brigade als eine „angesehene Infanterieeinheit“, die in der Lage ist, in einem Kontext, der durch zunehmende Instabilität und sich verschärfende Zusammenstöße zwischen den Fraktionen auf dem Schlachtfeld gekennzeichnet ist, mit „ausgezeichnetem Mut und einzigartiger Expertise“ zu operieren.

Bei der Umsetzung der Resolution 1701 des Sicherheitsrates der Vereinten Nationen stellten die Soldaten des 151. Regiments trotz der ständigen Gefahr direkter und indirekter Angriffe die Kontinuität der Operationen und die Unterstützung der lokalen Bevölkerung sicher.

Mit der Auszeichnung wird auch das hohe Pflichtbewusstsein und die Opferbereitschaft der „Sassarini“ hervorgehoben, die dazu beigetragen haben, das Ansehen Italiens und der italienischen Armee international zu stärken.

(Unioneonline/AD)

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