Gesetz verabschiedet, Generaldirektor verloren. Weniger als 24 Stunden nachdem der Regionalrat am Dienstag das neue Gesetz „Verordnung des regionalen Katastrophenschutzsystems“ verabschiedet hatte, trat der Generaldirektor der Behörde, Mauro Merella, am darauffolgenden Mittwoch zurück.

Die Entscheidung wurde in einem ausführlichen Schreiben an Umwelträtin Rosanna Laconi, die Leiterin des Zivilschutzes, und ihren Kollegen Sebastian Cocco aus der Personalabteilung mitgeteilt. Deren Büros müssen die bald vakante Stelle bestätigen. Merella versichert ihnen, dass er die administrative Kontinuität bis zum 8. Juli gewährleisten werde, um ein Chaos im gesamten System kurz vor Beginn der heißesten Sommermonate zu verhindern. Kurz gesagt, schreibt er: So kann es nicht weitergehen.

Der Hauptgrund? Das neu verabschiedete Gesetz selbst: Es entsprach nicht seinen Vorstellungen. Er wollte sein eigenes Managerteam auf Vertragsbasis einstellen. Doch es gab vorgegebene Ranglisten. Das Gesetz lehnte seinen Antrag ab, und so beschloss er, seine Koffer zu packen und seine Stelle zu kündigen.

Enrico Fresu

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