G20 Strände: In Arzachena findet eine Konferenz zu Tourismus, Wohnen und Arbeit in Küstenregionen statt.
Zu den Themen auf der Tagesordnung gehören auch digitaler Nomadismus und Wohnsitz: Administratoren und Betreiber im VergleichPer restare aggiornato entra nel nostro canale Whatsapp
Morgen, Samstag, den 9. Mai, findet um 9:30 Uhr in der Cantine Surrau in Arzachena die Konferenz „Leben in Reisezielen: Digitaler Nomadismus, Wohnen und die Zukunft der Küstenregionen“ statt. Die Veranstaltung ist Teil des G20Spiagge-Programms, das heute mit einem Treffen im Nexus Space zwischen Vertretern der Mitgliedsstädte des Verbandes beginnt. Diese Städte ziehen jährlich über eine Million Touristen in Italien an. „Die Konferenz bietet eine hervorragende Gelegenheit, sich mit Tourismusfachleuten auszutauschen und sie aktiv in neue globale Trends einzubinden. Wir haben Hoteliers, Immobilienmakler, Vermieter und Wirtschaftsverbände eingeladen“, sagte Arzachenas Bürgermeister Roberto Ragnedda. „Wir möchten die Mittel bereitstellen, um das Potenzial der Region besser zu erkennen, angefangen mit direkten Gesprächen mit anderen Kommunalverwaltungen. Die Überwindung der Saisonalität bedeutet, ein ausgewogeneres und nachhaltigeres Entwicklungsmodell für unsere Gemeinde zu schaffen, das die Region, insbesondere die Altstadt, zu jeder Jahreszeit belebt.“
Die von Adriana Miotto, CEO von Just Good Tourism und wissenschaftliche Koordinatorin des G20-Netzwerks, moderierte Konferenz wird mit einem Vortrag von Alberto Mattei, Präsident des italienischen Verbandes digitaler Nomaden, zum Thema digitaler Nomadismus eröffnet. Anschließend findet eine Podiumsdiskussion zum Thema „Leben an der Küste: Herausforderungen und Chancen“ statt, in der Vertreter der Gemeinden des Netzwerks über die Ergebnisse der heutigen Arbeitsgruppen berichten. Zu den Rednerinnen und Rednern gehören Daniela Angelini, Bürgermeisterin von Riccione, Elena Nappi, Bürgermeisterin von Castiglione della Pescaia, und Claudia Giagoni, Tourismusbeauftragte von Arzachena. Die Diskussion befasst sich mit der Regulierung von Kurzzeitvermietungen, dem wachsenden Ungleichgewicht zwischen Immobilienmarkt und Bedarf der Bevölkerung sowie dem Management von Saisonarbeit. Dabei wird der Faktor „Wohnen“ als Hebel zur Gewinnung qualifizierter Fachkräfte analysiert.
