Falsche Carabinieri brechen in ein Haus in Oristano ein
Die Betrüger erschienen unter dem Vorwand, eine Hausdurchsuchung durchführen zu müssen.Per restare aggiornato entra nel nostro canale Whatsapp
Die falschen Carabinieri haben wieder zugeschlagen. Und dieses Mal war ihre Vorgehensweise noch raffinierter, denn die beiden Betrüger, die am Donnerstagnachmittag im Viertel San Nicola in Oristano ihr Unwesen trieben, kannten die Gewohnheiten der betroffenen Familie genau.
Und so kontaktierten sie zunächst telefonisch den Sohn des älteren Hausbesitzers: Mit einer gut begründeten Ausrede (sie sagten ihm, sein Auto sei in einen Raubüberfall verwickelt gewesen, weil jemand vermutlich das Nummernschild geklont hatte) überredeten sie ihn, das Haus zu verlassen, um das Problem zu lösen.
Unterdessen tauchten am Donnerstag gegen 15:00 Uhr zwei Männer am Haus der 86-jährigen Mutter auf. Sie gaben sich als Zivilbeamte der Carabinieri aus und durchsuchten ihre Wohnung. Zuerst hielten sie die Frau in der Sonne fest, dann zwang einer von ihnen sie mehrmals die Treppe hinauf und hinunter, um ihre Kooperation zu erzwingen. Vor allem aber versetzten sie sie in große Angst und Sorge über den Ausgang der fingierten Ermittlungen gegen ihren Sohn.
Der Komplize hatte derweil freie Hand, das Haus auszurauben. Als der Sohn zurückkehrte, fand er seine Mutter völlig verstört und erschüttert vor. Alles war aus dem Haus gestohlen worden, von Schmuck bis hin zu anderen wertvollen Gegenständen, viele davon von großem sentimentalem Wert.
Sofort wurde Alarm ausgelöst, und die echten Carabinieri trafen am Tatort ein und nahmen die Ermittlungen auf. Sie werten Videoaufnahmen aus, die bei der Identifizierung der beiden Betrüger hilfreich sein werden, die, ihrem Akzent nach zu urteilen, aus Kampanien zu stammen scheinen.
