Am Morgen nach dem Brand, der drei geparkte Autos zerstörte und zwei weitere in der Via Nigra in Quartu beschädigte , sind Angst und der stechende Rauchgeruch noch immer spürbar. In dem Haus, in dem die Autos standen, sind noch immer Spuren des Feuers zu sehen: die verkohlte Tür, der zerstörte Klimaanlagenmotor, die verkohlten Fensterläden, selbst im ersten Stock. In dem halb verkohlten Haus bergen die Menschen die letzten Überreste.

Am Eingangstor sprach die Besitzerin, deren Körper mit Rußspuren bedeckt war, nur unter der Bedingung der Anonymität: „Wir haben zuerst nichts bemerkt. Wir waren drinnen, dann hörten wir diese Explosion und gingen hinaus. Die Flammen schlugen sehr hoch direkt vor dem Haus. Sie erreichten das erste Stockwerk; man kann die geschwärzten Fensterläden sehen.“

Drinnen brannte ein Zimmer nieder, und die Vorhänge auch. Es herrscht ein Chaos; wir sind noch immer mit den Aufräumarbeiten beschäftigt. Die Feuerwehrleute kamen und brachten uns in den Innenhof, dann löschten sie alles. Wer weiß, was passiert ist ? Wer weiß, ob jemand das Feuer gelegt hat?

Nicht weit entfernt, in einem anderen Haus, hat einer der Bewohner ein durch das Feuer beschädigtes Auto: „Zum Glück ist es nicht völlig verkohlt“, sagt er, „aber mein Auto wurde auch beschädigt. Man sieht deutliche Brandspuren an der Karosserie, sie ist wie geschmolzen. Wir waren auch im Haus und haben die Explosion gehört. Wir sind rausgegangen und sahen uns einem Desaster gegenüber.“

Die Ermittlungen der Feuerwehr sollen nun klären, ob es sich um Brandstiftung handelte . Vor dem Vorfall in der Via Nigra waren in den vergangenen Monaten bereits andere Fahrzeuge auf Straßen der Stadt, wie beispielsweise der Via Palestrina, in Brand gesetzt worden. Hinzu kamen die brennenden Autos in der Sant'Andrea-Straße, die kurz nacheinander in drei verschiedenen Straßen angezündet wurden.

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