Eine Rentnerin, die in Olbia verschwunden ist – ihre Familie wandte sich erneut an den Untersuchungsrichter: „Stellen Sie die Ermittlungen nicht ein.“
Angehörige wehren sich gegen die Abweisung des Falls Rosa BecherePer restare aggiornato entra nel nostro canale Whatsapp
Zum zweiten Mal innerhalb von vier Jahren fordern die Staatsanwälte die Einstellung der Ermittlungen zum Verschwinden von Rosa Bechere durch Archivierung, doch die Familie der Rentnerin lehnt dies erneut ab.
Laut den Anwälten von Rosa Becheres Ehemann und Schwester wurde die Frau getötet und verschwand, weil sie die erlittenen Misshandlungen und Plünderungen anzeigen wollte. Die Anwälte Abele und Cristina Cherchi haben erneut Einspruch gegen die Einstellung des Verfahrens eingelegt. Der Ehemann des Opfers, Davide Iannelli, und ihre Schwester, Gavina Bechere, beantragen eine Anklage wegen Totschlags. Das Verfahren wurde 2022 eröffnet, nachdem Rosa Bechere verschwunden war. Sie wurde zuletzt in der Via Petta in Olbia gesehen. Die Anwälte der Kläger, Abele und Cristina Cherchi, haben den Untersuchungsrichter gebeten, die Feststellungen der Generalstaatsanwaltschaft und der Staatsanwaltschaft Tempio anzufechten.
Rosa Bechere, so behaupten Abele und Cristina Cherchi, sei mit hohen Dosen Psychopharmaka ruhiggestellt und anschließend monatelang ausgeraubt worden. Als die Rentnerin den Diebstahl ihres Geldes und ihrer Besitztümer bemerkte, erstattete sie Anzeige bei Maria Giovanna Meloni und Giorgio Beccu. Aus diesem Grund, so die beiden Anwälte, sei sie getötet worden und verschwand spurlos. Die Anwälte der Familie der Rentnerin schließen Selbstmord oder freiwilliges Verschwinden aus.
Nachdem die Generalstaatsanwaltschaft den Fall nach dem ersten Antrag auf Abweisung übernommen hatte, schloss sie jegliche Grundlage für ein Verfahren gegen Maria Giovanna Meloni und Giorgio Beccu aus. Der Fall geht nun zurück an den Voruntersuchungsrichter Tempio Pausania.
