Es kommt erneut zu Protesten gegen verspätete und mangelhaft klimatisierte Busse auf den Linien zwischen dem Stadtzentrum von Quartu und anderen Zielen. Der jüngste Vorfall betrifft Buslinie 40: Eine Frau fühlte sich während der Fahrt unwohl und wurde umgehend vom Fahrer versorgt.

Ihr Sohn Valerio Piu erzählt die Geschichte: „In den öffentlichen Verkehrsmitteln spielt sich eine Situation ab, die eine große Gefahr für die öffentliche Gesundheit darstellt. Meine Mutter wurde aufgrund der unerträglichen Hitze an Bord eines Rampini-Elektrobusses (Linie 40, Bus Nr. 8) schwer krank. Nur die Schnelligkeit und Menschlichkeit des Fahrers, der den Bus in Quartello anhielt, um ihr im Schatten zu helfen, verhinderte Schlimmeres.“

Daher der Brief an den regionalen Verkehrsrat und die CTM, in dem Piu betont: „ Dieser Vorfall verdeutlicht eine unhaltbare Alltagssituation: Fahrzeuge verwandeln sich in regelrechte Hitzefallen, und Fahrer sind gezwungen, als Ersthelfer zu improvisieren, um strukturelle Mängel zu beheben, die sie nicht beeinflussen können. Wir fordern eine außerordentliche Überprüfung aller Klimaanlagen der Elektrofahrzeuge der Quartu-Flotte (selbstverständlich auch in Cagliari) sowie den sofortigen Rückruf aller Fahrzeuge mit defekten oder ineffizienten Klimaanlagen an extrem heißen Tagen. Wir fordern sofortiges Handeln, bevor es zu einer Tragödie kommt.“

Hinzu kommen Dutzende von Bushaltestellen ohne Wartehäuschen, die die Fahrgäste zwingen, unter der sengenden Sonne auf ihre Fahrzeuge zu warten.

Die CTM teilt mit: „Aufgrund der außergewöhnlichen Hitzewelle im Großraum Cagliari mit Temperaturen von über 40 °C kann es vorübergehend zu Fahrplanänderungen im öffentlichen Nahverkehr kommen. Diese Entscheidung wurde zum Schutz der Gesundheit und Sicherheit von Fahrern und Fahrgästen sowie zur Aufrechterhaltung des reibungslosen Fahrzeugbetriebs getroffen. Bei solch extremen Wetterbedingungen können die Klimaanlagen der Fahrzeuge möglicherweise nicht die gewohnte Kühlleistung erbringen, insbesondere während der heißesten Tageszeiten und in überfüllten Fahrzeugen.“

Das Unternehmen „lädt die Bürger ein , ihre Reise so zu planen, dass sie nach Möglichkeit die heißesten Zeiten meiden , ausreichend Flüssigkeit zu sich zu nehmen und sich über die offiziellen CTM-Kanäle über etwaige Aktualisierungen des Angebots zu informieren.“

CTM entschuldigt sich für etwaige Unannehmlichkeiten und dankt den Fahrgästen für ihre Kooperation und ihr Verständnis.

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