Das Feuer, der Sturm und jetzt das ascheverseuchte Wasser: In Bono findet man keine Ruhe.
Heftige Regenfälle am Sonntag spülten Trümmer des Brandes vom Samstag in die Stauseen, was in einigen Gebieten des Landes zu einem Verbot der häuslichen Nutzung führte.Per restare aggiornato entra nel nostro canale Whatsapp
Das Feuer, der Wolkenbruch. Und nun auch noch das mit Schlamm und Asche verseuchte Wasser. Es sind schwere Tage für die Gemeinde Bono, die seit Samstag mit der Naturgewalt und den Folgen menschlicher Verbrechen zu kämpfen hat.
Am Samstag zerstörte ein Großbrand den Wald von Monte Rasu. Sieben Flugzeuge waren nötig, um die Flammen zu löschen und den Schaden zu begrenzen. Am darauffolgenden Sonntag zog ein heftiger Sturm über die Region und brachte innerhalb von nur einer Stunde sechzig Millimeter Regen. Die Wassermassen rissen große Mengen Geröll mit sich, die auch die Straße zwischen dem Dorf und Bottidda überfluteten. Der Schlamm war schwarz von Asche, die vom Berg herabgespült wurde.
Heute gab Bürgermeister Michele Solinas weitere schlechte Nachrichten bekannt: „Asche ist in die Tanks eingedrungen, die die Wasserleitungen versorgen. Daher kann es in einigen Gebieten der Stadt vorkommen, dass das Wasser trüb ist und einen deutlichen Aschegeruch an den Haushalten aufweist.“
Wie der Bürgermeister mitteilte, arbeiten Techniker aus Abbanoa bereits seit heute Morgen daran, die betroffenen Tanks zu leeren und zu reinigen. Den Bewohnern der betroffenen Gebiete (Santa Caterina - Uschi) wird geraten, das Wasser bis auf Weiteres und in jedem Fall bis zur vollständigen Klärung und Geruchsneutralität nicht als Trinkwasser zu verwenden.
(Unioneonline/E.Fr)
