Cheremule scheint ein fruchtbarer Boden für diejenigen zu sein, die lange leben möchten. Die kleine Stadt Meilogu mit knapp über 400 Einwohnern zählt bereits vier Hundertjährige bzw. Hundertjährige.

Nach Tante Bonaria Paddeu, Tante Angeledda Uras und Tante Ottavia Bagiella (letztere wird im kommenden Dezember ihre 101 Kerzen ausblasen) ist nun Tante Antonietta Manchia an der Reihe.

Ein Leben, das ganz ihrer großen Familie gewidmet ist: Im Alter von zwanzig Jahren verheiratet, gebar sie zehn Kinder (von denen das letzte mit einem Drilling, das als eines der ersten in unserer Nation in die Geschichte einging, so sehr so dass sie in den 1950er Jahren einen Artikel in der Giornale d'Italia erhielt). Fünf von ihnen sind leider in jungen Jahren gestorben.

Um sie zu feiern, neben ihrer Familie und der Bürgermeisterin von Cheremule Antonella Chessa, die ihr im Namen der Gemeinde Cheremule einen silbernen Rosenkranz und einen Rosenstrauß mit dem Pergament der Geburtsurkunde schenkte, auch die Bürgermeisterin von Siligo, Giovanni Porcheddu und der Pfarrer Davide Onida.

Antonio Caria

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