Insel von Mistralwind heimgesucht: Über 800 Notrufe an die Feuerwehr
Umgestürzte Bäume, abgedeckte Dächer, evakuierte Familien: Hunderte Rettungseinsätze laufen auf Sardinien von Nord nach Süd. In den Regionen Sarrabus und Ogliastra sind die Telefonleitungen gestört.Per restare aggiornato entra nel nostro canale Whatsapp
Über 500 Feuerwehrteams aus ganz Sardinien waren im Einsatz, um die Schäden zu beseitigen, die durch den Mistralwind, begleitet von heftigen Regenfällen, auf der Insel verursacht wurden.
Das Unwetter betraf zunächst den Zuständigkeitsbereich des Nuoro-Kommandos und breitete sich dann auf den Zuständigkeitsbereich des Sassari-Kommandos aus. Heute Morgen nahmen auch die Notrufe in den Kommandos Cagliari und Oristano zu.
Die wichtigsten Maßnahmen umfassen die Sicherung von Gebäuden durch die Beseitigung unsicherer Teile, Erdrutsche und Schlammlawinen sowie zahlreicher umgestürzter Bäume.
Am späten Nachmittag lagen dem Kommando in Cagliari noch etwa 60 Hilferufe vor, in Sassari über 150, in Nuoro rund 130 und in Oristano 25. „Die Einsatzleitstellen entsenden die Teams nach Dringlichkeit“, hieß es in der Erklärung.
In der Gemeinde Villasimius gingen zahlreiche Notrufe ein, vor allem wegen entwurzelter Photovoltaikanlagen, defekter Klimaanlagen und vieler umgestürzter Bäume, von denen einige den Verkehr blockieren. Allein in dieses Gebiet wurden drei Einsatzteams der Leitstelle Cagliari entsandt.
In der Gemeinde Usini erlitten mehrere Jugendliche leichte Verletzungen durch einen umstürzenden Baum, während in Bonorva ein Lagerhaus von Windböen weggerissen wurde.
Im Gebiet von Nuoro wurden mehrere Provinzstraßen wegen umgestürzter Bäume gesperrt. In Bari Sardo, Ogliastra, wurden zwei Familien und zwei Geschäfte vorsorglich wegen eines hohen, unsicheren Baumes evakuiert.
Im Gebiet von Oristano ist das am stärksten betroffene Gebiet dasjenige, das von der Feuerwehr Abbasanta betreut wird.
Auch in Lanusei und Villasimius wurden Probleme mit der Telefonverbindung gemeldet, wo einige Telefonzellen beschädigt wurden.
(Unioneonline/E.Fr.)
