Aus einem stillgelegten Kindergarten wurde ein Gemeinschaftsraum für Treffen, Vereine und Beratungen. In der Via Fermi im Cagliarier Stadtteil Amsicora hat ein neues Zentrum für Begegnung und Gesundheit eröffnet.

Ein multifunktionaler, generationenübergreifender Raum, der sozio-pädagogischen, Freizeit- und Wohlbefindensaktivitäten für die Bewohner gewidmet ist, mit besonderem Augenmerk auf selbstständige ältere Menschen und Kinder zwischen 3 und 5 Jahren.

„Mit dieser Neueröffnung“, betont Bürgermeister Massimo Zedda , „setzen wir unsere Arbeit zur Neugestaltung städtischer Räume und zur Aufwertung öffentlicher Einrichtungen fort: Nach dem Stadtteilzentrum Sant’Elia, in dem sich auch die dringend benötigte Klinik des Viertels befindet, und der Sanierung mehrerer Gebäude für soziale Zwecke, wie beispielsweise der Raum in der Via Friuli, um nur zwei Beispiele zu nennen, treiben wir die Einrichtung innovativer Dienstleistungen für die Bürgerinnen und Bürger voran. Ziel ist es, Möglichkeiten für Begegnung, soziale Interaktion, Wohlbefinden und Gesundheit für alle zu schaffen.“

„Das Hauptziel dieses neuen Zentrums“, erklärt Anna Puddu, Stadträtin für Gesundheit und Bürgerwohlbefinden, „ist die Förderung des Zusammenhalts und der Interaktion zwischen den Generationen. Wir glauben, dass dieser Ansatz ein nützliches und wirksames Instrument ist, insbesondere angesichts der demografischen Entwicklung der Stadt, um den Gemeinschaftssinn zu stärken, das allgemeine Wohlbefinden zu fördern und der sozialen Isolation entgegenzuwirken.“

Mit einem schattigen Garten, der mit Spielen und Sitzgelegenheiten ausgestattet ist, sowie mehreren barrierefreien Innenräumen wird der Komplex ein tagsüber geöffnetes, sozialpädagogisches Zentrum für Senioren beherbergen. Dieses Zentrum soll der sozialen Isolation selbstständiger Senioren durch Freizeit- und Wellnessangebote entgegenwirken. Ein Nachbarschaftszentrum, ein Spiel- und Entwicklungsraum für Kinder von 3 bis 5 Jahren, steht ebenfalls zur Verfügung. Es dient als sozialpädagogischer Raum und trägt zur besseren Vereinbarkeit von Beruf und Familie bei. Auch für Gemeinderäte gibt es Räumlichkeiten: Ausgestattete Gemeinschaftsräume bieten einen geeigneten Rahmen für Sitzungen, logistische Unterstützung und die Präsentation von Initiativen. Darüber hinaus werden auch Ausschüsse und gemeinnützige Organisationen untergebracht: Der Nachbarschaftsausschuss Amsicora – einer der Initiatoren des Raumantrags – und der Verband der Behindertenverbände haben bereits ein neues Zuhause gefunden.

(Unioneonline/En.Ne.)

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