Ein Fragebogen, den ein Unternehmen in Castelfranco Veneto in der Provinz Treviso seinen Mitarbeitern vorgelegt hat, sorgte für Aufsehen. Insbesondere eine Frage löste Kontroversen aus: Die Mitarbeiter wurden gebeten, anzugeben, welche Kriterien im Falle eines hypothetischen Personalabbaus für Entlassungen gelten sollten.

Sollten jüngere Angestellte, solche ohne Familie oder solche mit Teilzeitverträgen bevorzugt werden? Die Praxis, die vom Unternehmen selbst als einfache „interne Untersuchung“ bezeichnet wurde, stieß umgehend auf Kritik, insbesondere vonseiten der Gewerkschaften.

„Diese Vorgehensweise“, schreibt Fiom Cgil , „birgt die Gefahr, den Arbeitsplatz in ein Schlachtfeld zu verwandeln. Insbesondere die Pflicht zur Angabe des vollständigen Namens erhöht den psychischen Druck auf die Beschäftigten. Solche Entscheidungen müssen ernsthaft und unter Einbeziehung der Arbeitnehmervertretung getroffen werden.“

(Unioneonline/ ns)

© Riproduzione riservata