Zum sechsten Mal in Folge bleibt Sardinien die italienische Region mit der niedrigsten Geburtenrate und zählt zu den Regionen mit dem stärksten Bevölkerungsrückgang.

Dies geht aus den heute veröffentlichten demografischen Indikatoren des Istat hervor. Konkret weist die Insel (Daten von 2025) weiterhin eine Geburtenrate von unter 1 auf, nämlich 0,85, was einem Rückgang gegenüber dem Wert von 2024 (0,91) entspricht . Sardinien verzeichnet zudem den stärksten Bevölkerungsrückgang (-5,1 pro Tausend) nach Basilikata (-9,0 pro Tausend) und Molise (-6,5 pro Tausend).

Der demografische Winter betrifft ganz Italien: Im Jahr 2025 gab es 355.000 Geburten, ein Rückgang von 3,9 % gegenüber 2024. Die Sterbefälle hingegen beliefen sich auf 652.000, ein Rückgang von 0,2 %.

Istat betont außerdem, dass die „natürliche Bilanz“ (die Differenz zwischen Geburten und Sterbefällen) „weitgehend negativ“ ist, nämlich bei etwa -296.000, was eine Verschlechterung gegenüber 2024 darstellt, als sie bei -283.000 lag. Auch die Geburtenrate sinkt landesweit weiter und wird 2025 auf 1,14 Kinder pro Frau fallen.

(Unioneonline/lf)

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