Maurizio Pili badete in einem der alten öffentlichen Thermalbäder von Sasso Pisano in Castelnuovo Valdicecina (Provinz Pisa), als er plötzlich erkrankte. Die Krankheit, vermutlich ein Herzinfarkt, verlief tödlich. Der aus Elini stammende Mann war erst sechs Tage vor dem tragischen Ereignis, das sich am späten Samstagnachmittag ereignete, 55 Jahre alt geworden. Rettungskräfte, die nur wenige Minuten nach dem Notruf eintrafen, versuchten, den Mann wiederzubeleben, jedoch vergeblich. Auf Anweisung der Staatsanwaltschaft Pisa wurde sein Leichnam beschlagnahmt und zur gerichtsmedizinischen Untersuchung in die Provinzhauptstadt gebracht, um die genaue Todesursache festzustellen.

Das Opfer

Maurizio Pili war der Sohn des ersten Paares aus Elini, das nach Pomarance auswanderte, einer Stadt unweit von Pisa, in der viele Menschen aus der Region Ogliastra leben. Geboren in der Toskana, kehrte er später nach Elini zurück, wo er einige Jahre im Elternhaus wohnte. Dann beschloss er, erneut das Tyrrhenische Meer zu überqueren und sich dauerhaft in Larderello, einem Weiler bei Pomarance, niederzulassen, wo er mit seiner Frau und seinen zwei Kindern lebte. Es war nicht das erste Mal, dass der Mann, ein Arbeiter aus Ciclat, die öffentlichen Waschhäuser aufsuchte, um dort einige Stunden seiner Freizeit zu verbringen. Möglicherweise hatte die extreme Hitze der vergangenen Tage seine Erkrankung verursacht. Freunde alarmierten kurz vor 18:00 Uhr die Notrufzentrale 118. Sein Zustand verschlechterte sich sofort rapide, und als die freiwilligen Helfer des Gesundheitsamtes im Kurort eintrafen, konnten sie nichts mehr für Pili tun.

Starke Bindung

Mindestens einmal im Jahr kehrte Maurizio Pili in seine Heimatstadt zurück, um die Feiertage mit seiner Familie zu verbringen und so seine Verbundenheit zu seinen Wurzeln zu bekräftigen. Der Auswanderer aus Elini war in Valdicecina wohlbekannt: Er gehörte zu den Gründern der Alta Valdicina Bürgerhilfe und engagierte sich in zahlreichen Zivilschutzprojekten. Ehrenamtliches Engagement war ein Prinzip, das er auch seinen beiden Söhnen weitergab, die beide ehrenamtlich für die Bürgerhilfe tätig sind. In Elini löste die Nachricht von seinem Tod tiefe Bestürzung aus: „Maurizio Pilis Gesicht“, sagte Elinis Bürgermeister Vitale Pili, „strahlte pure Lebensfreude aus. Als Gemeinschaft trauern wir mit der Familie.“

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