Überschwemmungen in Nepal: Fast 600 Tote und 2.500 Vermisste
Die Lage in dem von Erdrutschen und Überschwemmungen betroffenen Gebiet an der Grenze zu Tibet verschärft sich. Ein künstlicher See ist ebenfalls eingestürzt.(Ansa-Epa)
Per restare aggiornato entra nel nostro canale Whatsapp
Die Zahl der Todesopfer durch die Überschwemmungen in Nepal steigt: Die örtliche Polizei gab bekannt, dass die Zahl der Toten auf 584 gestiegen ist und über 2.400 Menschen vermisst werden. Am Abend des 28. August lag die Zahl der Todesopfer bei 579, weitere 5 wurden auf chinesischer Seite gemeldet. In Nepal werden 1.924 Menschen vermisst, darunter über 517 Ausländer. Auf tibetischer Seite gelten mindestens 558 Menschen als vermisst.
Unter den 517 ausländischen Staatsbürgern befinden sich neben drei Italienern 178 Inder, 65 US-Amerikaner, 53 Ukrainer, 51 Malaysier, 35 Australier, 33 Briten, 25 Kanadier, neun Singapurer, acht Deutsche, acht Russen, sechs Südafrikaner, sechs Letten, fünf Japaner, fünf Neuseeländer, vier Franzosen, drei Belgier und drei Spanier. Außerdem gibt es je zwei Staatsbürger Kasachstans, Portugals, Irlands, Italiens und der Niederlande sowie je einen Staatsbürger Schwedens, Ungarns, Serbiens, der Schweiz, Israels, der Philippinen, Finnlands, Weißrusslands, Litauens und Bulgariens.
Die Lage nach der Katastrophe verschärft sich zusätzlich, da die Ufer des Stausees, der sich in Nepal an der Grenze zu Tibet nach den verheerenden Überschwemmungen am Mittwoch gebildet hatte, zusammengebrochen sind.
(Unioneonline)
