Serena Brancales Phantomkonzert löst Kontroverse zwischen Oristano und Cabras aus.
Ein Ereignis, das noch nicht offiziell ist und bereits stattgefunden hatPer restare aggiornato entra nel nostro canale Whatsapp
Es entbrannte ein Streit um ein Konzert, das in Wirklichkeit nie stattgefunden hatte. Oder besser gesagt, es wurde nie offiziell angekündigt. Dies ist das Paradoxon des Streits zwischen Oristano und Cabras, der am 19. September wegen Serena Brancales Auftritt in Torregrande aufkam und sich schnell wieder legte.
Der Skandal wurde durch ein Leck im Stadtrat von Oristano ausgelöst: Brancale war als Star einer der beiden Veranstaltungen aufgeführt, die die Gemeinde einem Veranstalter zugeteilt hatte. Doch dieses Datum wirft eine wichtige Frage auf: Die Künstlerin wird am 19. September in Taormina erwartet. Wie sie für Torregrande ausgewählt wurde, ist weiterhin unklar.
Als ob der institutionelle Fauxpas nicht schon genug gewesen wäre, entbrannte auch noch die Kontroverse um Cabras. Oristanos Bürgermeister Massimiliano Sanna bezeichnete Andrea Abis’ Entscheidung als „Sturm im Wasserglas“. Brancale, erklärte er, sei „einer derjenigen gewesen, die im Prinzip in Betracht gezogen und für die man sich entschieden hatte“, vorbehaltlich des Vertragsabschlusses. Wer auch immer die Nachricht durchgestochen habe, sei „gelinde gesagt voreilig und leichtsinnig“ gewesen: „Ein einfacher Anruf“ hätte genügt, um „diesen Fauxpas“ zu vermeiden.
Die Kontroverse begann mit Abis' Ausbruch in den sozialen Medien: Der 19. September, so merkte er an, falle in die dreitägige Bottarga-Festivalzeit, deren Termine bereits seit Mitte Juni bekannt seien. Daher die Forderung, dass die beiden Gemeinden die „Planungsmethode“ anwenden sollten, um „Unwirtschaftlichkeiten“ und Ressourcenverschwendung zu vermeiden.
Sanna stimmt dem Bedarf an mehr Veranstaltungen voll und ganz zu, merkt aber an, dass Cabras in der Vergangenheit Veranstaltungen zeitgleich mit dem Festival Santa Croce in Oristano geplant hat. Er führt den Fall von The Kolors an, als Oristano den Konzerttermin aus Verantwortungsbewusstsein und Respekt verschoben hatte, um Überschneidungen zu vermeiden. Sein Fazit ist ein Seitenhieb: Diskussionen erfordern, dass man „zuallererst die Informationen überprüft und miteinander spricht, bevor man eine Nachricht in der Presse zu einem politischen Thema macht“.
Letztendlich fand das Konzert nicht statt, und auch der vermeintliche Zufall blieb aus. Die Kontroverse hingegen entbrannte: um ein Ereignis, das noch nicht offiziell angekündigt und bereits wieder vergessen war.
