Die Symbole der Nuraghenkultur, neu interpretiert in der zeitgenössischen Sprache des Metalls. Die Ausstellung „Trexenta in Kupfer“ des Künstlers Gualtiero Capra wurde gestern Abend im Archäologischen Museum Domu Nosta (Madn) in Sénorbì eröffnet. Diese künstlerische Reise ist eine Hommage an die Geschichte und Identität von Trexenta.

Die Ausstellung bietet eine eindrucksvolle Neuinterpretation des antiken sardischen Ikonographie-Repertoires: Weibliche Figuren, die von der Muttergöttin inspiriert sind, und Krieger, die an Miles Cornutus erinnern, tauchen aus Metalloberflächen auf, die mit Säuren, Sand und Pigmenten bearbeitet wurden, wobei Kupfer im Mittelpunkt steht.

Die zwischen 2020 und 2026 entstandenen Werke erzählen von einer uralten Vergangenheit, die bis in die Gegenwart hineinwirkt. „Gualtiero Capra gebührt Anerkennung dafür, dass er die Ikonografie und Symbole unseres Erbes neu interpretiert und es uns so ermöglicht, den unsichtbaren Faden, der Vergangenheit und Gegenwart verbindet, weiter zu weben“, betont Elisabetta Frau, Direktorin des Museums an der Via Scaledda und des Archäologischen Parks Monte Luna.

Die von der Kunsthistorikerin Marcella Serreli kuratierte Ausstellung wird von der Genossenschaft Sa Domu Nosta unter der Schirmherrschaft der Gemeinde Sénorbì und mit Unterstützung der Cantina Trexenta organisiert, die bei der Eröffnung mit einer Weinprobe anwesend sein wird. Die Ausstellung, die Teil des Museumsrundgangs ist, ist bis Mai von Dienstag bis Sonntag von 9:00 bis 13:00 Uhr und von 16:00 bis 19:00 Uhr geöffnet. Eine Reise durch Erinnerung und Identität, die anhand von Kupfer den unendlichen Charme des alten Trexenta feiert.

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