Die durch Zyklon Harry verursachten Schäden sind noch nicht vollständig absehbar, doch die Regierung hat bereits mit der Schadensermittlung und vor allem mit der Entschädigung der betroffenen Unternehmen und Anwohner begonnen. Heute um 15:30 Uhr tagt der Ministerrat in Rom, um über die Ausrufung des nationalen Notstands für Sardinien, Sizilien und Kalabrien zu beraten – ein entscheidender Schritt, um außerordentliche Mittel freizugeben und erste Hilfsmaßnahmen einzuleiten . An der Sitzung nehmen die drei Präsidenten der betroffenen Regionen teil: Alessandra Todde, Renato Schifani und Roberto Occhiuto (dessen Anwesenheit gestern noch nicht gesichert war).

Der Ministerrat
In den vergangenen Tagen kündigte die Regierung eine erste nationale Finanzspritze zur Deckung des unmittelbaren Bedarfs an. Eine konkrete Summe wurde nicht genannt: Verkehrsminister Matteo Salvini, der seine Absicht bekundete, die drei betroffenen Regionen so bald wie möglich zu besuchen, forderte angeblich eine Milliarde Euro. Gestern gingen die realistischsten Schätzungen jedoch von einer halben Milliarde Euro geteilt durch drei aus. Weitere Informationen werden heute erwartet. Die Ernennung eines oder mehrerer Sonderbeauftragter ist bereits heute nicht ausgeschlossen: Für Sardinien wäre beispielsweise die Beauftragung von Todde eine spezifische Aufgabe.

Der vollständige Artikel ist am Kiosk, in der L'Unione Digital App und in der digitalen Ausgabe erhältlich.

© Riproduzione riservata