Zehn Zugausfälle innerhalb von dreizehn Tagen auf der Strecke Macomer-Cagliari: Pendler verärgert.
Nach den von Reisenden gemeldeten Unannehmlichkeiten versichert die Region: „Die kritischen Probleme wurden behoben, und der reguläre Betrieb wird morgen wieder aufgenommen.“Per restare aggiornato entra nel nostro canale Whatsapp
Zugausfälle in letzter Minute, komplett gestrichene Züge und große Unsicherheit unter den gestrandeten Fahrgästen. An Bord des „Traumzugs“, der täglich von Macomer nach Cagliari fährt (oder fahren sollte), herrscht neben dem Wunsch nach einer sicheren Heimreise noch weitere Unsicherheit. Eine Sicherheit, die viele Pendler seit über zehn Tagen aufgrund unerwarteter Ausfälle und unangenehmer Überraschungen bei der Ankunft am Bahnhof verloren haben. „Es ist eine wirklich komplizierte Situation, so sehr, dass wir uns sogar fragen, ob wir nach unserer Schicht überhaupt noch alleine nach Hause kommen“, sagt die genervte Passagierin AC. Doch sie ist nicht allein. Wie sie sind viele andere Pendler nach den anfänglichen Unannehmlichkeiten misstrauisch gegenüber Zug 4937 , der Macomer mit Cagliari verbindet und in den letzten dreizehn Werktagen zehnmal ausgefallen ist.
„ 77 % der Fahrten“, betont der Fahrgast, der zusammen mit einer kleinen Gruppe von Reisenden die Ausfälle, die Fahrtdauer und die damit verbundenen Unannehmlichkeiten dokumentiert. Die Beobachtung begann am 22. Juni und endet heute, am 8. Juli . In diesem Zeitraum häufen sich die Ausfälle. Auch Anfragen nach Aufklärung blieben zunächst unbeantwortet. „Wir haben uns an die Beschwerdestelle der Bahn gewandt, erhielten aber nur Antworten, die nicht zeitnah, sondern eher vorab abgesprochen wirkten. Man sprach allgemein von technischen Problemen, ohne zu erklären, was tatsächlich los war. Und wenn man jeden Tag Gefahr läuft, festzusitzen, muss man wissen, ob man einen Plan B in die Wege leiten muss.“ Der Wunsch nach Erklärungen veranlasste die Gruppe auch, sich an die regionale Verkehrsbehörde zu wenden . Erst vor wenigen Stunden traf die Antwort der regionalen Pressestelle ein: „Die Überprüfungen bei Trenitalia ergaben, dass es sich um kritische Probleme mit dem Rollmaterial handelte, die das Unternehmen bereits behoben hat. Der Verkehr sollte ab morgen wieder normal laufen.“ Diese Ankündigung weckt neue Hoffnungen auf eine schnelle Rückkehr zur Normalität.
Doch während sich ein Problem der Lösung nähert, bleibt die Frage der Kostenerstattung bestehen. Denn selbst wenn eine alternative Heimreisemöglichkeit gefunden ist, bleibt die Frage der entstandenen Kosten offen. Doch die Erstattung, so erklären Dauerkarteninhaber, ist alles andere als einfach. „Auch hier ist das Verfahren ziemlich kompliziert. Um eine Rückerstattung zu erhalten, muss man eine Reihe absurder Regeln und Berechnungen befolgen. Fazit? Ich habe für den Juni keinen Anspruch auf irgendetwas“, resümiert der Fahrgast.
