West-Nil-Fieber: Vierter Fall in Oristano
Die örtliche Gesundheitsbehörde (ASL): „Schnelle Eskalation, Risiken vorbeugen.“Per restare aggiornato entra nel nostro canale Whatsapp
In der Provinz Oristano wurde ein neuer Fall des West-Nil-Virus gemeldet. Ein 85-jähriger Mann wurde ins Krankenhaus San Martino eingeliefert, wo er sich vor einigen Tagen mit hohem Fieber und Symptomen, die auf eine Infektion mit dem West-Nil-Virus hindeuteten, vorgestellt hatte. Der klinische Verdacht wurde durch Labortests bestätigt.
Die Präventionsabteilung der örtlichen Gesundheitsbehörde (ASL 5) von Oristano leitete umgehend eine epidemiologische Untersuchung und Präventivmaßnahmen ein, darunter die Desinfektion des Wohnbereichs der Person, die sich mit dem Virus infiziert hat.
Mit der heutigen Bekanntgabe ist die Zahl der bestätigten Fälle von West-Nil-Fieber in der Provinz Oristano im Jahr 2026 auf vier gestiegen: Der erste Fall datiert vom vergangenen Mai und betraf eine Person über 60 Jahre; der zweite Fall betraf eine Person über 90 Jahre, die nach einer Infektion mit dem Virus und dem Ausbruch der Krankheit leider verstarb. Der dritte Fall, ebenfalls eine Person über 60 Jahre, wird derzeit im Krankenhaus San Martino beobachtet.
„Diese Krankheit breitet sich leider immer schneller aus“, erklärt Maria Valentina Marras, Leiterin der Präventionsabteilung. „Deshalb appellieren wir erneut an alle Bürgerinnen und Bürger, insbesondere an gebrechliche und ältere Menschen, potenzielle Risikosituationen zu vermeiden und sich mit allen von uns empfohlenen Maßnahmen vor Mückenstichen zu schützen: Meiden Sie stehendes Wasser, schützen Sie sich im Freien mit Insektenschutzsprays und langer Kleidung und sichern Sie Ihr Zuhause mit Moskitonetzen.“
«Wir erinnern Sie daran, dass Präventions- und Schutzmaßnahmen gegen diese Krankheit in Ermangelung eines Impfstoffs oder einer spezifischen Therapie äußerst wichtig sind und Teil unserer täglichen Gewohnheiten werden müssen – betont die Generaldirektorin der ASL 5, Grazia Cattina – Deshalb rufen wir alle dazu auf, so weit wie möglich alle Vorsichtsmaßnahmen und Schutzsysteme gegen Mücken, die Insekten, die die Krankheit übertragen, zu ergreifen.»
(Unioneonline/AD)
