Der Traum der Dörfer entlang der alten Orientale Sarda ist es, Trinkwasser aus ihren Wasserhähnen zu haben. Der von Abbanoa, der Region und den betroffenen Gemeinden (Sinnai, Maracalagonis und Quartucciu) entwickelte Plan sieht den Bau einer Pipeline vor, die vom Wasserwerk Simbiritzi ausgeht und Abzweigungen zu den Dörfern Sant'Isidoro, Delle Rose, Dei Gigli, San Basilio, Monte Nieddu, San Paolo, Villaggio delle Mimose und San Gregorio hat. Allein für die Planung wurden über eine Million Euro bereitgestellt. Die Dorfbewohner fordern schon lange Trinkwasser zu Hause. Bisher stammt es aus Brunnen und Tankwagen. Vor Kurzem fand im Sitzungssaal des Gemeinderats von Sinnai eine Informationsveranstaltung mit den Bürgermeistern von Sinnai (Barbara Pusceddu), Maracalagonis (Francesca Fadda) und Quartucciu (Pietro Pisu) statt. Anwesend waren auch Vertreter der Weiler und Dörfer, Techniker sowie die Projektplanungsbeauftragten der drei Gemeinden. Ziel war die Erstellung erster Wirtschaftlichkeitsanalysen, Zeitpläne und eines detaillierten Zeitplans für die erste Projektphase.

Die Ernennung des Projektleiters (RUP), die Bildung der Arbeitsgruppe und die Zuweisung technischer und administrativer Unterstützung an den Projektleiter sind geplant. Dies umfasst auch die Prüfung von Alternativen, die Auftragsvergabe und die anschließende Erstellung der Machbarkeitsstudie (DOCFAP) zur Ermittlung der besten technischen Lösung. Daraufhin erfolgt die Ausschreibung für die Projektplanung. Weiterhin münden die Untersuchungen und die Machbarkeitsstudie, die Planung und Durchführung der Felduntersuchungen sowie die Erstellung der technisch-wirtschaftlichen Machbarkeitsstudie in die Leistungskonferenz. Auch städtebauliche Anpassungen sind vorgesehen. All dies, so wurde auf dem Sinnai-Gipfel erklärt, sei entscheidend, um das Projekt auf eine solide rechtliche und technische Grundlage zu stellen, zukünftige Hindernisse zu vermeiden und die Effektivität der Infrastruktur zu gewährleisten.

Raffaele Serreli

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