Der Prozess gegen Gianluca Vacchi wegen angeblich illegaler Bauarbeiten an seiner im Bau befindlichen Villa in Pantogia, Porto Cervo, beginnt am 13. März. Richterin Federica Lunari vom Gericht in Tempio entschied heute Morgen in einer Vorverhandlung, dass die von Staatsanwalt Gregorio Capasso beantragte Anklage gerechtfertigt sei. Zu den Anklagepunkten gehört die mutmaßliche Verletzung der hydrogeologischen Auflagen.

Vacchi hat, gemäß einer ersten Abrissverfügung der Gemeinde Arzachena, das überschüssige Volumen bereits durch den Abriss einiger Räume reduziert. Berichten zufolge hat Vacchi auch die hydrogeologische Genehmigung der Forstbehörde erhalten. In den Fall sind außerdem der Bauunternehmer Giovanni Maria Filigheddu aus Arzachena und der Architekt Giovanni Faggioli (vertreten durch die Anwälte Gian Comita Ragnedda, Giampaolo Murrighile, Fabio Varone, Giuseppe Angotta und Cristina Mela) involviert.

Das Gericht in Tempio Pausania wies die von einem Umweltschutzverband eingereichte Zivilklage ab.

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