Die Sommersaison hat noch nicht einmal begonnen, aber Wildcampen ist in Poetto di Quartu bereits weit verbreitet.

Am vergangenen Wochenende kam es aufgrund des guten Wetters, das viele Menschen an die Strandpromenade lockte, zu einem Parkchaos: Viele parkten ihre Autos ohne Weiteres an nicht genehmigten Orten, in der Nähe von Baustellen, an Kreuzungen, auf Verkehrsinseln und vor allem im Kreisverkehr vor der Bussola, wo Arbeiter in den letzten Tagen den Rasen gemäht und die Grünanlagen aufgeräumt hatten.

Bis zu fünf Fahrzeuge standen dort mehrere Stunden lang „geparkt“ – ein Verstoß gegen die Regeln und die Achtung vor der Straßenausstattung.

Und das ist erst der Anfang. In der kommenden Saison wird es eine drastische Reduzierung der Parkplätze geben, darunter auch der Feldweg vor La Marinella, auf dem Hunderte von Autos parkten. Dieser Weg wird für die Sanierung gesperrt und in eine Grünfläche umgewandelt. Die anderen Feldwege vor dem Lido Mediterraneo wurden bereits letztes Jahr im Zuge der Renaturierung des Pinienwaldes entfernt. Die örtliche Polizei versichert: „Ab dem kommenden Wochenende werden wir die Streifen in der Gegend verstärken, um solches Verhalten zu verhindern.“

Ab dem 1. Juni gilt in Poetto Quartese Parkgebührenpflicht. Die Tarife bleiben gleich: drei Euro für einen halben Tag, fünf Euro für einen ganzen Tag. Wer kürzer parken möchte, kann stundenweise einen Euro zahlen. Insgesamt gibt es 419 gebührenpflichtige Parkplätze zwischen Poetto und der Küste. Diese sind saisonal von Juni bis September geöffnet. Doch ob die blauen Linien gelten oder nicht, spielt kaum eine Rolle: Falschparken ist weit verbreitet, und das nicht nur, um Strafzettel zu vermeiden.

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