Omar Barranca hat es nicht geschafft. Der junge Ritter aus Borore starb in der Nacht im Krankenhaus von Nuoro, wo die Ärzte alles versucht hatten, ihn wiederzubeleben. Das Fest des Heiligen Lussorio endete somit in einer Tragödie.

Der 25-jährige Barranca wurde gestern Abend nach einem Reitunfall mit schweren Verletzungen in die Notaufnahme von San Francesco eingeliefert. Der junge Mann hatte zusammen mit anderen Reitern aus der Gegend nach der Prozession mit der Heiligenstatue den Festtag traditionell mit einem Rennen auf der städtischen Reitbahn von Busala am Ortseingang ausklingen lassen wollen.

Aus noch ungeklärten Gründen wurde er aus dem Sattel geworfen und von seinem Pferd überrannt, wobei die Hufe ihn am Kopf und an der Brust trafen. Erste Vermutungen deuten darauf hin, dass dem jungen Mann im Sattel möglicherweise übel war und er deshalb stürzte.

Die Tragödie ereignete sich vor den Augen Hunderter Menschen. Der junge Mann wurde sofort gerettet, zeigte aber keine Lebenszeichen.

Er wurde umgehend in die Notaufnahme in Nuoro eingeliefert, wo er in der Nacht verstarb.

„Omar hat es nicht geschafft“, sagte Bürgermeister Tore Ghisu. „Das ist ein schwerer Schlag für seine Familie und die gesamte Gemeinde.“

Die Staatsanwaltschaft Nuoro hat Ermittlungen gegen Unbekannt eingeleitet. Diese sind notwendig, um eine Autopsie durchzuführen, die Aufschluss über die Tragödie geben soll, die die Stadt Marghine erschüttert hat. Alle Veranstaltungen im Zusammenhang mit dem Fest wurden abgesagt; lediglich die Messe findet statt.

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