Angriff in der Notaufnahme des San Martino Krankenhauses in Oristano. Vor zwei Tagen wurden eine örtliche Rettungssanitäterin und eine Krankenschwester, die ihr zu Hilfe eilte, von einem Patienten angegriffen.

Es ging alles blitzschnell. Der Patient war gerade mit einem Rettungswagen der Sea 118 in der Notaufnahme angekommen. Noch bevor er die Triage durchlaufen hatte, stürzte sich der ältere Mann plötzlich auf die Krankenschwester und schlug sie mit einer Krücke. Es war ein spannungsgeladener Moment, den die anderen Patienten im Wartezimmer beobachteten; einige Krankenschwestern griffen ein, um die Krankenschwester zu verteidigen, und eine von ihnen wurde dabei ebenfalls am Arm getroffen.

In diesem Moment trafen Verstärkungen ein, der Mann wurde fixiert und sediert, während die übrigen Sanitäter ihre Kollegen um Hilfe bitten mussten. Glücklicherweise erlitt keiner von beiden schwere Verletzungen; die Prognose lautete einige Tage, und der Schreck war groß.

Der Vorfall hat die Aufmerksamkeit erneut auf das Phänomen der Angriffe auf medizinisches Personal gelenkt. „Immer häufiger sehen wir uns mit hochbrisanten Situationen und heiklen Fällen konfrontiert“, so die ehrenamtlichen Helfer im Rettungsdienst. In der Vergangenheit kam es nicht nur in der Notaufnahme, sondern auch auf psychiatrischen und pädiatrischen Stationen zu körperlichen und verbalen Übergriffen.

Nach den Vorfällen in San Martino hatte die örtliche Gesundheitsbehörde (ASL) auch zu mehr Respekt gegenüber ihren Mitarbeitern aufgerufen. Zudem wurden Schulungen für Angestellte zum Umgang mit aggressivem Verhalten organisiert.

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