Taucher reinigen das Meer vor La Maddalena, wobei ein Taucher erkrankt. Außerdem wurden zwei Blindgänger gefunden.
Über 200 Freiwillige mobilisierten sich, um den Meeresboden des Archipels zu säubern. Vier Tonnen Abfall und Treibgut wurden eingesammelt.Per restare aggiornato entra nel nostro canale Whatsapp
Über zweihundert Freiwillige, Dutzende Boote und eine außergewöhnliche kollektive Mobilisierung zum Schutz der Meere des La-Maddalena-Archipels vor Plastik und Unterwassermüll. Die sechzehnte Auflage von „Arcipelago No Limits“, dem Umwelttag des Vereins „Ein Archipel ohne Plastik“, der sich der Säuberung der Küsten und Meeresböden der Inseln des Nationalparks La Maddalena widmet, endete mit einem beachtlichen Ergebnis.
Die Entdeckung zweier Granaten, die vermutlich aus dem Zweiten Weltkrieg stammen, auf dem Meeresgrund von Porto Madonna, einem der beliebtesten Touristengebiete im Sommer, sorgte für großes Aufsehen. Die von zwei Tauchern in nur drei bis vier Metern Tiefe georteten Objekte lösten sofort Sicherheitsmaßnahmen aus. Die Küstenwache, die mit Kommandant Vanacore, seinem Stellvertreter D'Istria und zwei Patrouillenbooten vor Ort war, informierte die Marine: In den kommenden Tagen werden Taucher weitere Untersuchungen durchführen, um festzustellen, ob sich noch weitere Munition unter dem Sand befindet.
Die Tauchzentren von La Maddalena und Cannigione sowie weitere Taucher aus La Maddalena und Palau waren an den Unterwasserarbeiten beteiligt. Vier Tonnen Eisen, Kabel, Schiffswrackteile und sogar Schiffsbugteile wurden vom Meeresgrund geborgen. Freiwillige aus verschiedenen sardischen Städten, darunter Olbia, Santa Teresa, Cannigione, Marrubiu, Sestu und Sassari, halfen mit; die Reederei Decomar stellte ihnen die Überfahrt kostenlos zur Verfügung. Die logistische Unterstützung durch vier Motorschiffe, über zwanzig Schlauchboote sowie die Anwesenheit der Küstenwache und der Guardia di Finanza war entscheidend.
Trotz der Erkrankung eines Organisators, der umgehend behandelt wurde, verlief der Tag sehr positiv: Nach ersten Schätzungen wurden zwischen La Maddalena und Santa Teresa rund vier Tonnen Material gesammelt und entsorgt. Nach dem traditionellen Abschlussmittagessen gab es Zeit, die Teilnehmer zu würdigen und einen Gedenkgottesdienst unter der Leitung von Pater Umberto Deriu für die verstorbenen Freunde abzuhalten.
