Tari in Cagliari: „Bürger werden für eine unschickliche Dienstleistung zur Kasse gebeten: Hier sind die Rechnungen.“
Farris (Civica24): „Die Kosten für die Müllabfuhr sind im Vergleich zu 2025 gestiegen. Die Stadträtin, die immer für ein Selfie bereit war? Von der Bildfläche verschwunden.“Giuseppe Farris (im Kreis) kritisiert die Kosten der Abfallentsorgung in Cagliari.
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Die Kosten für die Müllabfuhr, „bereits exorbitant hoch, steigen weiter. Und das alles, um die Stadt in einem Zustand der Armut zu halten.“ Die Kritik am von der Stadtverwaltung Cagliari verabschiedeten Finanzplan für die Abfallwirtschaft kommt vom Oppositionsstadtrat Giuseppe Farris (CiviCa24). Mit Tabellen in der Hand präsentiert er die wirtschaftliche Lage und deutet an, dass die steigenden Kosten unweigerlich auf die Bürger von Cagliari abgewälzt werden. Gleichzeitig bemerkt er: „Die allgegenwärtige, von ihren Büros gesteuerte Stadträtin Luisa Giua Marassi, die stets für ein obligatorisches Selfie bereit ist, ist wie vom Erdboden verschluckt.“
Farris erklärt, die Einnahmen würden „von 54,63 Millionen Euro im Jahr 2025 auf 55,35 Millionen Euro im Jahr 2026 steigen: 720.000 Euro mehr, die Familien und Unternehmen abverlangt werden. Der Preis für die Dienstleistung hat 76,63 Euro pro Kilo erreicht, verglichen mit dem nationalen Durchschnitt von rund 42 Euro. Fast doppelt so viel.“
Der Stadtrat fügt hinzu, dass der Tarif „über 10 Millionen Euro an schwer einzutreibenden Forderungen und weitere 1,22 Millionen Euro an neuen Kosten enthält, ohne dass dafür auch nur der geringste Nutzen nachgewiesen wird.“
Die Gemeinde und die Region bemühen sich um eine Einigung: „Zunächst werden 4,6 Millionen Euro zur Abfederung der finanziellen Einbußen bereitgestellt (wiederum unser Geld). Hinzu kommen weitere 3 Millionen Euro von der Region. Die Verwaltung ist sich jedoch noch nicht im Klaren darüber, wie viel letztendlich ausgezahlt wird.“ Der Restbetrag, der nach dem in den letzten Wochen gestellten Antrag auf Vorauszahlung der Abfallsteuer (TARI) „im Dezember eintreffen wird und einen Monat nach der Novemberrate ausgezahlt wird.“
Kurz gesagt, laut Farris ist der Service „schrecklich und unanständig, die Kosten stehen in keinem Verhältnis, die Buchhaltung ist intransparent, und dieselben Leute zahlen immer die gleichen Preise: Tari in Cagliari finanziert das Versagen des Managements.“
(Unioneonline/E.Fr.)
