Staatspolizei: In Oristano brechen Freude und starke Emotionen aus, als 149 Beamte vereidigt werden.
Tränen und Umarmungen nach sechs Monaten Unterricht im Abbasanta Center für die Gruppe, die fast ausschließlich aus Frauen besteht.Per restare aggiornato entra nel nostro canale Whatsapp
Jubel brandet auf, als sie ihre Mützen in die Luft werfen. Dann folgen Tränen, Umarmungen, Emotionen und pure Freude nach sechs Monaten Unterricht und intensivem Training im Abbasanta Professional Training and Education Center. Zahlreiche Erinnerungsfotos mit Familienmitgliedern und Blumensträuße dürfen natürlich nicht fehlen. In Oristano haben die 149 Offiziere des 231. Polizeiausbildungslehrgangs gerade ihren Treueeid auf die Republik abgelegt. Eine Lebensentscheidung, ein wahr gewordener Traum vor den Augen ihrer Lieben. Pünktlich um 10:30 Uhr marschieren sie in die städtische Sporthalle. Die Anspannung in ihren Gesichtern ist spürbar. Manche versuchen vielleicht, ihre Eltern auf der Tribüne zu erkennen. Kein Lächeln, nur strahlende Augen.
Denise Mutton, leitende Managerin und Direktorin des CAIP Abbasanta, betrat die Bühne, um die 149 jungen Menschen, fast ausschließlich Frauen, anzusprechen: „Ich habe gesehen, wie ihr voller Aufregung und auch etwas ängstlich zum CAIP gekommen seid. Ich habe euch als Team beobachtet und gesehen, wie ihr euch gegenseitig unterstützt habt. Ihr habt monatelang gelernt und trainiert. Ich bin stolz auf das, wofür ihr stehen werdet. Ich bin sicher, ihr werdet große Erfolge erzielen. Heute tretet ihr der Staatspolizei bei. Eure Aufgabe wird es sein, die Schwächsten zu unterstützen.“ Anschließend schaltete sie sich zum Chef der Staatspolizei, Vittorio Pisani, während der Vereidigungszeremonie des 231. Polizeiausbildungslehrgangs an der Polizeischule in Pescara zu. Der mit Spannung erwartete Moment war gekommen. Der Ausruf „Ich schwöre!“, der alle sichtlich bewegte. Und dann brandete Applaus auf.
Omar Saba, Polizist auf der Polizeiwache in Oristano, bewundert seinen Sohn Nicola, der gerade sein Kollege geworden ist: „Ihn in Uniform zu sehen, ist eine Ehre für mich, es rührt mich zutiefst. Ich bin so stolz auf ihn.“ Michela Casula hält derweil einen Rosenstrauß in den Händen: Sie will ihn ihrer besten Freundin überreichen, die ebenfalls Polizistin geworden ist. „Ich konnte einfach nicht fehlen; ich bin stolz auf sie und darauf, was aus ihr geworden ist.“ Draußen auf dem Platz gibt es eine Überraschung: Der Polizeihubschrauber landet für ein paar Minuten – ein Abschied für all die jungen Leute, die heute ihren Dienst angetreten haben.
