Sommerliche Straßenbauarbeiten auf dem Highway 195: ein Albtraum ohne Alternativen.
„Es ist dringend“, sagt Pulas Bürgermeister Walter Cabasino. Für Mittwoch ist ein Treffen angesetzt, um über die weitere Vorgehensweise beim Autobahnbau zu entscheiden.(Foto von Angelo Cucca)
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„Es kann nicht verschoben werden“, seufzt der Bürgermeister von Pula, Walter Cabasino: Die Arbeiten zur Wiederherstellung der Sicherheit auf dem Abschnitt der Autobahn 195, der vor vier Monaten durch die Wellen des Zyklons Harry beschädigt und in Rekordzeit, aber nur provisorisch, wiedereröffnet wurde, können nicht länger aufgeschoben werden.
Im Sommer passieren täglich bis zu 18.000 Fahrzeuge die Straße, die Cagliari mit Capoterra, Sarroch und den touristisch stark frequentierten Küstenorten Pula, Domus de Maria und Teulada verbindet: 20 Prozent mehr als im Rest des Jahres.
Da der Bau des ersten Abschnitts der neuen Straße 195 zwar fast abgeschlossen, aber noch nicht abgeschlossen ist, hätte wohl niemand den Verkehr auf der Küstenstraße gerade jetzt, vom 8. Juni bis Ende Juli, auf einem entscheidenden Abschnitt zwischen den Salinen und dem Meer halbieren wollen, indem einer der Verkehrsströme (entweder in Richtung Cagliari oder in Richtung Pula) auf die alternative (aber holprige) Route der Conti-Vecchi-Straße und der Macchiareddu-Konsortiumstraße umgeleitet wird, die die übliche Strecke um etwa 7 Kilometer verlängert.
Offenbar gab es jedoch keine Alternativen, sodass jeder, der von Cagliari aus einen Tag am Strand in Nora, Chia oder Tuerredda verbringen möchte, auf der Hin- oder Rückfahrt mit noch ärgerlicheren Warteschlangen und Verzögerungen rechnen muss als den ohnehin schon üblichen, insbesondere auf der Rückfahrt.
