Siniscola: „Ehrenbürgerschaft für Vasco Rossi.“ Der Vorschlag löst eine Debatte aus.
In den letzten Jahren hat der Sänger öffentlich über seine Verbindung zu der Stadt gesprochen und von seiner dortigen Kindheit erzählt. Der Bürgermeister gibt sich vorsichtig: „Das müssen wir erst überprüfen.“Vasco im Konzert in Olbia (Satta)
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Der Vorschlag wird morgen dem Stadtrat von Siniscola vorgelegt und dürfte für Diskussionen sorgen. Die Minderheitsfraktion im Stadtrat, GISS, hat einen Antrag eingebracht, Vasco Rossi, dem aus der Emilia-Romagna stammenden Rockmusiker, die Ehrenbürgerschaft zu verleihen. Rossi hatte in den letzten Jahren öffentlich seine Verbundenheit zu Siniscola betont und an seine Kindheit in Baronia erinnert.
Die Positionen
„Wir haben uns entschlossen, diese Initiative vorzuschlagen“, erklärt Oppositionsstadtrat Marcantonio Farris, „da Vasco Teil der Gemeinde Siniscola war und dort als Kind mehrere Jahre gelebt hat.“
In den letzten Jahren erinnerte sich der Künstler mehrfach liebevoll an seine Kindheit in Baronia. Kürzlich erklärte er, dass ein Onkel aus beruflichen Gründen nach Siniscola gezogen sei und die Familie daraufhin zu ihm nach Sardinien gekommen sei.
Bürgermeister Gian Luigi Farris schließt die Möglichkeit nicht aus, fordert aber weitere Ermittlungen. „Ich wäre außerordentlich stolz, Vasco Rossi diese Auszeichnung zu verleihen“, sagt er, „vorausgesetzt, sein tatsächlicher Wohnsitz in Siniscola wird geklärt. Es wäre angebracht, anhand von Dokumenten, glaubwürdigen Zeugenaussagen oder Fotos zu bestätigen, dass er tatsächlich hier gewohnt hat.“
Fabrizio Ungredda
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