Schweres Wetter und überflutete Felder, Confagricoltura Sardegna: "Exklusive Verwaltung durch die Landgewinnungskonsortien."
Präsident Taras: „Die Verantwortung ist auf zu viele Interessengruppen verteilt. Hört auf, Ressourcen und Energie zu verschwenden.“Per restare aggiornato entra nel nostro canale Whatsapp
Überschwemmte Felder nach den heftigen Regenfällen der letzten Monate und die Schwierigkeiten bei der Bewältigung der Folgen des Unwetters – dies sind einige der Probleme, die Stefano Taras, Präsident des sardischen Landwirtschaftsverbands Confagricoltura Sardegna, hervorhebt. Er ist der Ansicht, dass „es notwendig wäre, den Rechtsrahmen für die Bewirtschaftung und Instandhaltung unserer ländlichen Gebiete zu überarbeiten und diese Aufgabe einer einzigen Institution zu übertragen: den Landgewinnungskonsortien.“ Derzeit seien die Zuständigkeiten „auf zu viele Akteure (Regionen, Provinzen, Gemeinden und Landgewinnungskonsortien) verteilt, die aufgrund fehlender Instrumente und qualifizierten Personals oft keine effiziente Versorgung gewährleisten können, da sie unkoordiniert agieren oder nur verstreut vorgehen. Eine Ausnahme bilden die Konsortien, die sowohl im Normalbetrieb als auch in Notfällen effektiv handeln können“, fügt Taras hinzu.
Der Präsident von Confagricoltura appelliert an den Regionalrat und den Vorstand, „so bald wie möglich Gespräche mit den Agrarverbänden aufzunehmen“. „Die unzureichende Wasserrückgewinnung und die mangelhafte Instandhaltung von Wasserläufen, auch kleineren“, so Taras weiter, „führen häufig zu erheblichen negativen Folgen für landwirtschaftliche Gebiete, die von Flüssen, Bächen oder saisonalen Bächen durchflossen werden. Überschwemmungen und Hochwasser, die Ernteausfälle, beschädigte Landstraßen und damit die erschwerte Erreichbarkeit der Höfe zur Folge haben, stehen regelmäßig ganz oben auf der Liste der kritischen Probleme in den Berichten nach Regenfällen. Dieses Muster wiederholt sich seit Jahren und könnte durch die ständige Präsenz von Fachleuten, die die tägliche Instandhaltung in den betroffenen Gebieten gewährleisten, eingedämmt werden. Die Ereignisse haben uns gelehrt, dass die Verschwendung von Ressourcen und Energie, anstatt die Managementaufgaben ausschließlich innerhalb der sardischen Landgewinnungskonsortien zu zentralisieren, nicht die richtige Strategie ist, um Notfälle zu reduzieren und die Sicherheit für landwirtschaftliche Betriebe und ländliche Gemeinden zu erhöhen.“
(Unioneonline/vf)
