Schüler der Quartu- und Brotzu-Oberschule sind „Wächter“ gegen Mobbing: Anerkennung durch das Ministerium
Die Schule wurde aufgrund der Wirksamkeit der umgesetzten Präventions- und Gegenmaßnahmen unter die elf besten Schulen auf nationaler Ebene gewählt.Per restare aggiornato entra nel nostro canale Whatsapp
Gemeinsam sind wir stark. Deshalb erfordert die Prävention und Bekämpfung von Mobbing und Cybermobbing eine enge Zusammenarbeit zwischen Schülern, Lehrern und Schulpersonal. So entstanden die Schülerpaten an der naturwissenschaftlichen Oberschule Brotzu in Quartu . In der Praxis funktioniert das folgendermaßen: Zunächst werden einige Schüler zu „Schülerpaten“ ausgebildet. Das heißt, im Unterricht fungieren sie als Ansprechpartner und Vermittler bei Konflikten. Wenn sie einen Schüler in Schwierigkeiten sehen, melden sie dies, und der Fall wird an das Anti-Mobbing-Komitee der Schule weitergeleitet, damit keine Zeit verloren geht. Die Schülerpaten werden von Psychologen geschult.
Dieses Projekt ist so bedeutend, dass es vom Bildungsministerium eine prestigeträchtige Auszeichnung erhalten hat : Die Schule wurde landesweit unter die elf besten Schulen gewählt „für die Wirksamkeit ihrer Strategien zur Prävention und Bekämpfung von Mobbing und Cybermobbing“. Morgen wird die Schule in Rom empfangen, um das Projekt vorzustellen.
„Wir sind sehr stolz auf diese Auszeichnung für unsere Initiative ‚Wohlbefinden in der Schule‘“, erklärte Schulleiter Giovanni Gugliotta . „Das Ministerium hat die Qualität unseres Projekts anerkannt und dabei nicht nur seinen pädagogischen Wert, sondern auch sein hohes Potenzial für die Übertragung auf andere italienische Schulen gewürdigt. Dies ist ein weiterer Ansporn, den von den Schulen des Netzwerks eingeschlagenen Weg fortzusetzen, mit denen wir diese wichtige Anerkennung gerne teilen: das Euclide-Gymnasium in Cagliari, das Pitagora-Gymnasium in Selargius, das Gramsci-Gymnasium in Monserrato, die Gesamtschulen 1 und 2 in Sinnai, das Loru-Dessì-Gymnasium in Villacidro und das Gymnasium 5 in Quartu.“
Das Projekt wurde von Professorin Maria Perra vom Sinnai 1-2 Comprehensive Institute unterstützt, die als Autorin und Projektleiterin den gesamten Projektlebenszyklus begleitete. Sie überwachte den Übergang von der theoretischen Modellierung der Inhalte zur operativen Umsetzung und gewährleistete die vom Ministerium bestätigte wissenschaftliche Konsistenz.
