Die Staatsanwaltschaft Sassari ist die nächste Anlaufstelle. Das Komitee, das gegen die Schweinefarm in Caniga protestiert und das „Elefant im Raum“ nennt, ist bereit, über institutionelle Kanäle tätig zu werden.

Vor wenigen Tagen reichte er eine Beschwerde ein, die sich unter anderem an den Präfekten und den Bürgermeister richtete. Darin prangerte er die angeblichen Mängel der Einrichtung an, in der seit Oktober knapp 1.500 Ferkel zur Mast gehalten werden. Die Betreiber der Einrichtung, Antonio und Andrea Moro, Mitglieder der Marke „Il Grugno“, konnten zwar keine Unregelmäßigkeiten feststellen und hatten die Genehmigung der örtlichen Gesundheitsbehörde und des Herzogspalastes erhalten, doch das Komitee beanstandet einige.

Dazu gehört auch das Versäumnis, die Einhaltung der Umweltverträglichkeitsprüfung (UVP) zu überprüfen. Angesichts der Größe des landwirtschaftlichen Betriebs argumentiert „L’elefante“, dass dieser Schritt hätte befolgt werden müssen, da andernfalls „jede nachfolgende sektorale Genehmigung unrechtmäßig wäre“.

Des Weiteren wäre die Genehmigung durch die DUA (Single Self-Certification/Enablement Declarations) unzureichend oder unangemessen, da nach Ansicht des Komitees eine AUA (Single Environmental Authorization) erforderlich wäre. Die Anwohner fordern die Behörden auf, die Anlage gemeinsam zu inspizieren, um, wie sie schreiben, „die tatsächlichen Tierbestände und die Einhaltung aller Genehmigungen (Stadtplanung, Umwelt und Gesundheit) zu überprüfen“.

Neben der „sofortigen Einstellung des laufenden Geschäftsbetriebs, sollte sich das Fehlen der gesetzlich vorgeschriebenen Umwelt- und Gesundheitsgenehmigungen bestätigen, mit der entsprechenden Verhängung der entsprechenden Sanktionen“. Sollte dies nicht der Fall sein, sind sie bereit, rechtliche Schritte einzuleiten.

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