Sassari, Blut ergießt sich in das Ersu-Gebäude: Der erstochene Hausmeister verlässt das Krankenhaus.
Er wurde aus dem Santissima Annunziata Krankenhaus entlassen. Der 23-Jährige, der nach dem Anschlag aus dem vierten Stock gesprungen war, befindet sich weiterhin in kritischem Zustand.Per restare aggiornato entra nel nostro canale Whatsapp
Der Sicherheitsmann der ERSU, der heute im ERSU-Gebäude in Sassari an der Via La Marmora verletzt wurde, konnte am Nachmittag das Krankenhaus Santissima Annunziata verlassen . Der 33-Jährige war von einem 23-jährigen marokkanischen Studenten niedergestochen worden, der seit Oktober im ERSU-Haus in der Altstadt wohnte.
Es ist noch immer unklar, was den jungen Mann zu seinen Taten veranlasst hat. Sicher ist jedoch, dass er unmittelbar nach dem Angriff auf das Dach des Gebäudes kletterte, vier Stockwerke hinuntersprang und auf der Via Al Rosello landete. Obwohl seine Prognose weiterhin unsicher ist und er im Krankenhaus Santissima Annunziata behandelt wird, schwebt er nicht in Lebensgefahr. „Ich habe mit dem Concierge gesprochen“, sagt ERSU-Präsident Daniele Maoddi, „und er hat mich hinsichtlich seines Zustands beruhigt. Er sagte auch, dass der 23-Jährige immer ein guter Kerl gewesen sei .“ Offenbar hat sich bei dem jungen Mann, einem Studenten im vierten Studienjahr der Biomedizinischen Wissenschaften mit italienischem Pass, der als höflicher Mensch beschrieben wird, kürzlich etwas verändert.
Heute Morgen erhielt ERSU eine E-Mail von zwei Erasmus-Studenten, die berichteten, dass der junge Mann letzte Nacht versucht hatte, sich gewaltsam Zutritt zu ihrem Zimmer zu verschaffen. Es ist unklar, ob die heutige Vorladung des 23-Jährigen zur Untersuchung des Vorfalls zu der Eskalation kurz vor 9:30 Uhr beigetragen hat, bei der auch ein Laptop auf die Straße geworfen wurde. „Er hatte einen Moment der Schwäche, für den er büßen wird“, fuhr Maoddi fort, „aber ihn so zu beschreiben, wie ich es in den sozialen Medien gelesen habe, erscheint mir nicht angemessen.“ „Ich möchte den Studenten nur sagen, dass ERSU über die entsprechenden Strukturen verfügt, um ihnen bei Problemen zuzuhören“, stellte der Präsident klar. Die Staatspolizei ermittelt unterdessen mit der von Michele Mecca geleiteten Spezialeinheit.
