Der Regionalrat von Sardinien hat das „Term Sheet“ genehmigt, das die wichtigsten finanziellen und vertraglichen Bedingungen enthält, auf die sich die Region, die Handelskammer Cagliari-Oristano, F2i Ligantia SpA und die Fondazione di Sardegna geeinigt haben. Diese Bedingungen regeln eine mögliche regionale Beteiligung an der Fusion der Betreibergesellschaften der Flughäfen von Cagliari, Olbia und Alghero.

Das Integrationsprojekt, so die Region, „zielt darauf ab, eine Koordinierungsholding zu schaffen, die es den Flughäfen ermöglicht, als ein einziges integriertes System zu agieren.“ Das erklärte Ziel ist es, „das Flughafensystem zu stärken, das Streckennetz auszubauen, Investitionen anzuziehen und die Tourismusentwicklung sowie die Mobilität auf der Insel zu fördern.“

Das Projekt bildet auch die Grundlage für die Anerkennung als ministerielles Flughafennetzwerk.

Der Prozess umfasst die Erstellung eines integrierten Geschäftsplans für die drei Flughäfen und die anschließende Einreichung eines Antrags beim Ministerium für Infrastruktur und Verkehr auf die offizielle Anerkennung des sardischen Flughafennetzes. Nach Erhalt des Ministerialerlasses kann das Flughafensystem koordiniert arbeiten und Tarife, Investitionen und die Entwicklung des Flugverkehrs zum Schutz und zur Sicherheit der sardischen Passagiere planen.

Die Region hat – wie in einer Erklärung erläutert – bereits eine spezialisierte Studie zu den Tochtergesellschaften des Sektors in Auftrag gegeben. Die im Dezember 2025 abgeschlossene Studie bewertete die wirtschaftlichen, finanziellen und rechtlichen Aspekte der Transaktion unter Berücksichtigung geltender Gesetze, finanzieller Tragfähigkeit und Vereinbarkeit mit den Grundsätzen der Effizienz und Wirtschaftlichkeit administrativer Maßnahmen. Auf Grundlage der Ergebnisse dieser Analyse haben die Region, die Handelskammer Cagliari-Oristano, F2i Ligantia SpA und die Fondazione di Sardegna den Inhalt des Term Sheets vereinbart, das für die Parteien jedoch nicht bindend ist.

Das Dokument enthält zudem spezifische Bedingungen für strategische Entscheidungen, die der Zustimmung der öffentlichen Aktionäre bedürfen, darunter Änderungen der Unternehmensstruktur, außerordentliche Transaktionen und Satzungsänderungen. Darüber hinaus enthält es wichtige Bestimmungen zum Schutz der Region: Die Schließung eines sardischen Flughafens ist ohne die Zustimmung der öffentlichen Aktionäre nicht möglich, und die Verlegung des Hauptsitzes der Holdinggesellschaft außerhalb Sardiniens bedarf der Zustimmung der Region und der übrigen institutionellen Aktionäre.

Ziel ist es, bis zum 30. September verbindliche Vereinbarungen zu unterzeichnen.

(Unioneonline)

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