Die Küstenwache hat die EPIRB des vor der Küste von Santa Maria Navarrese gesunkenen Fischereifahrzeugs "Luigino" geortet.

Dies ist der Notfallsender, dessen Zweck es ist, die Position von Schiffen, Flugzeugen und Personen in Situationen schwerer Notfälle zu signalisieren: Er befand sich 13 Meilen vom Ort des Untergangs entfernt.

Der Hubschrauber Nemo und das Patrouillenboot Circomare di Arbatax sind vor Ort im Einsatz.

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Die Einsatzkräfte der Küstenwache sind seit heute Morgen im Einsatz: Die Suchaktionen wurden wieder aufgenommen, nachdem sich die Wetterbedingungen gebessert hatten; gestern waren sie aufgrund starker Winde und hoher Wellen katastrophal gewesen.

Ein ähnliches Szenario wie jenes, das zum Untergang der Luigino am Mittwochmorgen führte.

Enrico Piras
Enrico Piras
Enrico Piras

An Bord des Schiffes befanden sich der Kapitän Antonio Morlè, 53, und Enrico Piras, 63, der oft an Bord mithalf.

Antonio Morlè
Antonio Morlè
Antonio Morlè

Unter ihnen war der 42-jährige Antonio Lovicario, der einzige Überlebende. Als das Fischerboot, vermutlich aufgrund einer Panne, von zwei hohen Wellen getroffen wurde, gelang es dem Seemann, seine Kleidung abzulegen, um sich vor dem Seewasser zu schützen. Dadurch konnte er von dem in der Nähe befindlichen Fischerboot „Zeus“ gerettet werden, das Erste Hilfe leistete.

Antonio Lovicario, 42 anni, scampato al naufragio del peschereccio (Ettore Loi)
Antonio Lovicario, 42 anni, scampato al naufragio del peschereccio (Ettore Loi)
Antonio Lovicario, 42 anni, scampato al naufragio del peschereccio

Morlè sank jedoch mit der Luigino. Piras gelang es zwar, ins Wasser zu tauchen, doch sein lebloser Körper wurde von der Strömung fortgerissen.

Die Suche wurde bei Sonnenuntergang eingestellt. Morgen werden Patrouillen durchgeführt, doch die Hoffnung, die Leichen der beiden Schiffbrüchigen zu finden, ist leider gering.

(Unioneonline)

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