Eine schockierende Tragödie forderte das Leben eines Motorradfahrers: Roberto Basciu, 45, war auf seiner Kawasaki auf der Provinzstraße 95 in S'Ecca s'Arrideli auf dem Heimweg. Plötzlich verlor er die Kontrolle über sein Motorrad und geriet unter ein Auto. Der schreckliche Aufprall führte zum sofortigen Tod des Motorradfahrers. Die Rettungskräfte konnten nur noch seinen Tod feststellen. Sein Leichnam wurde später geborgen und in die Leichenhalle gebracht. Ein dramatischer Nachmittag nach einer ebenso schrecklichen Nacht in Villasimius, in der ein 19-jähriger Rollerfahrer bei einem Zusammenstoß mit einem Fiat 600 ums Leben kam.

Quartu, il luogo dell'incidente a S'Ecca S'Arrideli. A destra Roberto Basciu
Quartu, il luogo dell'incidente a S'Ecca S'Arrideli. A destra Roberto Basciu

Quartu, il luogo dell'incidente a S'Ecca S'Arrideli. A destra Roberto Basciu

Nach Eintreffen eines Krankenwagens wurde sofort Alarm ausgelöst. Leider konnte dem Motorradfahrer nicht mehr geholfen werden. Roberto Basciu, Angestellter einer Firma in Macchiareddu, war verheiratet und Vater zweier Kinder im Alter von fünf Jahren und sechs Monaten . Er wohnte in der Nähe des Unfallortes. Das Einsatzteam der örtlichen Polizeistation Quartu unter der Leitung von Hauptmann Massimo Valtan nahm die Ermittlungen auf. Auch Polizeihauptmann Luigi Cocco und Gemeinderat Federico Pizzamiglio unterstützten den Einsatzleiter. Die Feuerwehr schleppte die beiden Unfallfahrzeuge ab; die Entscheidung des Richters über die mögliche Beschlagnahme von Motorrad und Auto steht noch aus. Die Beamten, die am Unfallort im Einsatz waren, erstatteten bereits Anzeige bei der Staatsanwaltschaft. Die Insassen des von einer Frau gefahrenen Autos blieben unverletzt. Auch ein Kind, das sich im Auto befand, blieb unverletzt.

Bürgermeister Graziano Milia erfuhr umgehend von dem tragischen Vorfall und sprach der Familie des Opfers sein Beileid aus. „ Wir sind alle zutiefst betroffen. Eine Tragödie in diesen Feiertagen.“ Wenige Monate zuvor war eine junge Frau auf derselben Straße von einem Auto erfasst worden, als sie gerade aus einem Bus gestiegen war. Auch damals hatten sich Anwohner mobilisiert, und Bürgermeister Milia selbst hatte sich eingeschaltet, um Druck auf die Stadtverwaltung auszuüben. „Ich kenne die Umstände des Unfalls nicht“, sagte Milia. „Sicher ist jedoch, dass diese Straße sehr stark befahren und eng ist: Sie muss sicherer gemacht werden. Und genau das fordern wir erneut.“

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