In Santo Stefano, einem Stadtteil von Quartu, herrscht erneut Rattennotstand. Die vor einiger Zeit durchgeführten Maßnahmen reichten nicht aus. Zwischen der Via Boito und der Via Palestrina huschen große Ratten durch die Innenhöfe der Häuser, klettern sogar an den Fenstern hoch und zwingen die Bewohner, alles geschlossen zu halten . Dabei schien das Problem gelöst. Die von der Stadtverwaltung beauftragten Techniker von Pro Service hatten nicht nur die Nagerbekämpfung durchgeführt, sondern auch die ehemalige, jahrelang leerstehende Gärtnerei in der Via Boito saniert, die als Brutstätte für die dort nistenden Ratten gedient hatte. Die Vorarbeiten für den Bau der Polizeistation laufen bereits.

Stattdessen ist alles wieder normal. Der Vorsitzende der Fratelli d’Italia, Michele Pisano, prangerte die Situation ebenfalls an und sagte : „Die Ratten sind auf den Straßen, an den Mauern und in der Umgebung. Anwohner melden sie täglich, weshalb wir die Verwaltung auffordern, einen neuen Antrag an die zuständige Behörde zur sofortigen Rattenbekämpfung in den Gebieten Via Boito und Via Palestrina zu stellen.“ Seit Tagen erreichen uns Meldungen von Anwohnern und Geschäftsleuten der Via Boito, Via Palestrina und der umliegenden Straßen über Rattenplagen. Vermutlich werden die Tiere durch den Baulärm der ehemaligen Gärtnerei aufgeschreckt, die das Ministerium für den Neubau der Polizeistation errichtet. Die Situation ist unerträglich geworden. Anwohner berichten sogar von Sichtungen am helllichten Tag. Die Bauarbeiten mit ihren starken Vibrationen könnten die Rattenbauten beschädigt und die Nager so aus ihren Bauen getrieben haben, sodass sie sich in Richtung der Häuser begeben. Es geht hier nicht mehr nur um Anstand, sondern um Hygiene und öffentliche Gesundheit. Angesichts der sommerlichen Temperaturen könnte sich die Lage schnell verschärfen.

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