Porto Torres, Brand im Kreuzfahrtterminal: Einige LPG-Zylinder in der Nähe
Eine Gruppe Jugendlicher soll das Feuer gelegt haben. Das unvollendete Werk, das seit 15 Jahren Ziel von Vandalismus und Kontroversen ist, sorgt weiterhin für Aufsehen.Das Feuer, das am Sonntagabend gegen 18:30 Uhr im Hafengebiet von Porto Torres ausbrach, hätte weitaus schwerwiegendere Folgen haben können.
Die örtliche Feuerwehr rückte zur Baustelle des Kreuzfahrtterminals an der Via Cristoforo Colombo aus, wo eine Gruppe Jugendlicher angeblich einen Container in Brand gesetzt hatte. Beim Eintreffen der Feuerwehrleute hatte sich das Feuer bereits so heftig ausgebreitet, dass der Container, in dem sich Abfall befand, vollständig zerstört war.
Während der Löscharbeiten entfernten die Einsatzkräfte einige im Modul gelagerte Gasflaschen, die vom Feuer bedroht waren. Der Einsatz war nach etwa einer Stunde ohne Verletzte abgeschlossen. Auch Beamte der Küstenwache und der Carabinieri des örtlichen Unternehmens waren vor Ort.
Das seit 15 Jahren unvollendete Kreuzfahrtterminal ist weiterhin Ziel von Vandalismus und Kontroversen . Der Vorsitzende des Verkehrsausschusses der Abgeordnetenkammer äußerte sich ebenfalls zu dem sogenannten Lunardi-Terminal und versicherte dem Bürgermeister von Porto Torres, Massimo Mulas, dass das Unternehmen die Arbeiten fortsetzen und das unvollendete Projekt, das zu den ältesten Infrastrukturprojekten zählt, fertigstellen wolle. Die Auftragsvergabe war eigentlich für das vergangene Jahr geplant.